Klarer und verdienter Sieg im Pokalduell der Bezirksligisten / Dannemann und Dörgeloh stark

3:1 – Seckenhausen macht Bassum nass

So sah’s gestern häufig aus: Die Seckenhauser (hier mit Kai-Steffen Bauer/rechts) ließen die Bassumer (hier Lars Diedrichs) oft stehen.

Kreis-Diepholz - BASSUM (drö) · Nach dem glänzenden Saisonstart beider Teams (sechs Punkte aus zwei Spielen) war eigentlich alles angerichtet für einen packenden Bezirkspoka-Fight zwischen dem TSV Bassum und der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. Doch weit gefehlt. Deutlich mit 3:1 (0:0) triumphierte die TSG gestern Abend beim Bezirksliga-Konkurrenten und zog nahezu problemlos in die dritte Runde ein.

Kein Wunder, dass die TSV-Akteure nach dem Abpfiff – nicht nur wegen des Dauerregens – wie begossene Pudel vom Platz schlichen. Die Gäste störte das „Bremer Schietwetter“ hingegen wenig. Sie freuten sich über einen laut Trainer Torben Budelmann „hoch verdienten Sieg. Unsere zweite Reihe hat ihre Chance eindrucksvoll genutzt.“

Was man vom zweiten Bassumer Anzug hingegen nicht behaupten konnte. Gerade das bislang kongeniale Mittelfeld-Duo Tobias Cordes/Jens Nubbemeyer wurde schmerzlich vermisst. Ohne die beiden Spielgestalter kamen die Hausherren im ersten Abschnitt nur auf eine mickrige Torchance (Jannik Hahnel scheiterte in der 27. Minute am glänzend reagierenden TSG-Ersatzkeeper Jens Klußmeyer). Seckenhausen steckte hingegen das Fehlen etlicher Stammkräfte (unter anderem Sascha Otten, Christian Schult, Budelmann) ungerührt weg und hätte bereits vor der Pause deutlich führen müssen. Nur der überragende TSV-Schlussmann Patrick Sprick bewahrte sein Team mit zahlreichen Paraden vor einem Rückstand.

Kurz nach der Pause „klingelte“ es aber im Bassumer Kasten. Marcel Dörgeloh steckte geschickt zu Julian Dannemann durch, dieser verwandelte eiskalt (46.). 20 Minuten später gab’s eine weitere Co-Produktion der beiden TSG-Stürmer. Diesmal passte Dannemann auf Dörgeloh – 2:0 (66.). Damit nicht genug, erhöhte Dannemann wenige Zeigerumdrehungen später sogar auf 3:0 (70.), ehe Bassum durch einen wuchtigen Kopfstoß von Jannik Hahnel zumindest zum Ehrentreffer kam (80.). Trotz diverser Hochkaräter der Gäste (alleine Dannemann scheiterte dreimal freistehend) blieb’s am Ende bei diesem Resultat und damit dem Ende aller Bassumer Pokalträume. Für TSV-Coach Stephan Stindt jedoch kein Grund zum Trauern: „Die Liga hat Priorität. Allerdings haben sich unsere Ersatzleute nicht gerade aufgedrängt. Das war zu wenig.“

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