1:5 gegen Eilvese wird dem Spiel nicht gerecht

Seckenhausen lässt zu viele Chancen aus

Seckenhausens Trainer Dirk Hofmann. - Foto: Flügge

Seckenhausen - Was sich am Ende deutlich anhört, war in Wirklichkeit ein insgesamt sehr knappes Rennen: Im Heimspiel der Fußball-Bezirksliga unterlag Aufsteiger TSG Seckenhausen-Fahrenhorst dem Tabellenführer STK Eilvese mit 1:5 (1:1), hätte das Ergebnis nach einer insgesamt starken Leistung aber wesentlich freundlicher gestalten können, wenn nicht gar müssen. „Meine Mannschaft hat gegen einen super Gegner vor allem in der ersten Halbzeit ein Bombenspiel gemacht. Leider haben wir die Gegentore zu leicht hergeschenkt und selbst sehr viele Chancen nicht genutzt“, seufzte TSG-Trainer Dirk Hofmann.

Bereits in der siebten Minute hatten die Gastgeber die Führung auf dem Fuß, aber Christian Schult scheiterte freistehend. Acht Minuten später setzte Philip Kleingärtner den Ball nach einem Freistoß von Philipp Eggers neben das Tor. „Da hätten wir in Führung gehen können“, meinte Hofmann. Eilvese war da effizienter: Mit einem – nicht unhaltbaren – 24-Meter-Schuss von Chris-Jan Malter gingen die Gäste in der 24. Minute mit 1:0 in Führung. Seckenhausen ließ sich davon aber nicht beirren, spielte weiter mutig nach vorn und wurde kurz vor dem Wechsel auch belohnt: Nach Pass von Kleingärtner ging Schult auf und davon, spielte noch STK-Keeper Florian Rau aus und versenkte die Kugelzum 1:1 (39.).

„Wir wollten dann nach der Pause rausgehen und möglichst lange ein Remis halten“, erklärte Hofmann. Doch das misslang. Denn ein Freistoß der Gäste wurde zunächst von der Mauer abgefälscht, und der Ball sprang dann Hussein Saade ans Knie – 2:1 (48.). „Das passte natürlich gar nicht in unser Konzept“, meinte der TSG-Trainer. Ebensowenig das 1:3 in der 57. Minute, als TSG-Torwart Malte Wolpmann nach einem Eckball an der Kugel vorbeisegelte und Christopher Kowohl-Buschner den Ball über die Linie drückte. Vier Minute später wieder Ecke, erneut stand Kowohl-Buschner frei – 1:4 (61.)

Bemerkenswert, dass Seckenhausen weiterhin nicht aufsteckte und in der Folgezeit noch zu zwei dicken Möglichkeiten kam: Doch sowohl Schult als auch Ron König scheiterten völlig freistehend an Eilveses Torhüter Rau. „Wer weiß, was noch passiert wäre, wenn wir auf 3:4 verkürzt hätten“, meinte Trainer Hofmann. So aber machte Sebastian Stannehl mit dem Treffer zum 5:1 (73.) für Eilvese den Sack endgültig zu. „Schade, es war wesentlich mehr drin für uns. Wir müssen jetzt aber das Positive aus dem Spiel mitnehmen“, meinte Hofmann. Und künftig eiskalter im Abschluss sein. - flü

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