Bezirksligist stellt Weichen

Seckenhausen froh über Zusage im Dreierpack

Iman Bi Ria
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Iman Bi Ria

Seckenhausen – Etwas über 13 Wochen ist es jetzt her, da stand Iman Bi Ria bedröppelt und auch etwas sauer auf dem Rasen des Fußball-Bezirksligisten SV Heiligenfelde. Seine TSG Seckenhausen-Fahrenhorst hatte soeben die zweite Saisonniederlage kassiert, der Coach forderte eine Reaktion seines Teams gegen Okel. Dazu kam es nicht. Der Ball ruht seitdem.

Nun gab es trotzdem mal wieder gute Neuigkeiten für Seckenhausen: Bi Ria hat dem Tabellenführer das Ja-Wort gegeben, wird somit auch 2021/2022 an der Seitenlinie stehen. Auch der Sportliche Leiter Andre Schmitz sowie Co-Trainer Serkan Savran bleiben.

Hauke Janssen ist froh über die Zusage im Dreierpack. „Die Zusammenarbeit ist komplett positiv“, betont der Seckenhauser Spartenleiter. Und auch die Entwicklung stimmt. Schließlich bot der Aufsteiger teils berauschenden Angriffsfußball und steht verdient ganz oben in der Tabelle. Hybris macht sich bei der TSG aber nicht breit. „Wir wissen, wo wir herkommen“, sagt Janssen: Ich denke, dass die Bezirksliga derzeit die Klasse ist, wo wir hingehören.“ Die Hauptaufgabe sei es, „das Team weiterzuentwickeln und weiterhin attraktiven Fußball anzubieten“.

Trainer Bi Ria äußerst zielstrebig

Bei Iman Bi Ria spukt ein möglicher Landesliga-Aufstieg schon im Hinterkopf herum. Der 36-Jährige gilt schließlich als äußerst zielstrebig und ambitioniert. Er betont aber auch, dass ein erneuter Aufstieg keinesfalls eingepreist sei, geplant werde für die Bezirksliga. Die TSG ist für Bi Ria ein Verein „auf dem aufsteigenden Ast“. Während der Gespräche bezüglich einer Vertragsverlängerung sei dem Trainerteam eine spannende Perspektive aufgezeigt worden. Überhaupt ist Bi Ria „dankbar“, dass der Verein ihm die Chance gegeben hat, erstmals als Chefcoach zu arbeiten. Dennoch war die Zusage keine Selbstverständlichkeit. Nach ersten Gesprächen zum Jahresende 2020 hatte Bi Ria noch um etwas „Bedenkzeit“ gebeten. Der Ex-Stürmer ist in der Fußballszene in Bremen und umzu bestens vernetzt, weshalb seine erfolgreiche Arbeit in Seckenhausen natürlich auch anderorts wahrgenommen wird. „Ich bin ambitioniert“, betont Bi Ria: „Der Verein weiß auch, dass ich irgendwann noch mehr machen will.“

Seine nahe Zukunft liegt aber in Seckenhausen – und das freut Bi Ria. „Im ganzen Verein leisten wirklich alle klasse Arbeit, das trägt Früchte.“ Und bei der Erntezeit will der Trainer natürlich dabei sein.

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