Seckenhausen empfängt heute Abend in Abstiegsrelegation den SC Marklohe

Barfuß oder Lackschuh

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Seckenhausens Kapitän Christian Schult (Mitte) will heute mit seinem Team den Grundstein zum Verbleib in der Fußball-Bezirksliga legen.

Seckenhausen - Nervenflattern? Druck? Angst? Torben Budelmann winkt ab: „Wir sind super drauf, haben zuletzt noch zwei starke Leistungen gezeigt. Es ging mir schon mal schlechter“, sagt der Trainer von Fußball-Bezirksligist TSG Seckenhausen-Fahrenhorst vor dem Abstiegsrelegationsspiel heute (19.00 Uhr) vor eigenem Publikum gegen den Nienburger Kreisligazweiten SC Marklohe.

Budelmann versprüht wie gewohnt seinen Optimismus. Was hilft es auch, irgendwelche Schreckensszenarien zu entwerfen oder zu schüren. „Wir müssen unser Ding machen“, fordert der TSG-Coach, „wir wissen, worum es geht.“

Die Voraussetzungen sind klar. Im ersten Spiel kam Marklohe in der Dreiergruppe gegen BG Elze zu einem 1:1. Beste Möglichkeiten heute für Seckenhausen also, sich mit einem Sieg und dann drei Punkten an die Spitze der Tabelle zu setzen. Andererseits weiß „Budel“ auch: „Bei einer Niederlage sind wir draußen. Dann hat Marklohe vier Punkte, und wir können sie nicht mehr einholen.“ Schließlich qualifiziert sich nur eine Mannschaft für die Bezirksliga. Bei mindestens einem Unentschieden würde es dann am Dienstag (19.30 Uhr) in Elze zum Endspiel kommen. „Und das wollen wir natürlich erreichen, obwohl es sich mit einem Sieg gegen Marklohe besser anfühlen würde, nach Elze zu fahren“, weiß Budelmann. Barfuß oder Lackschuh heißt es also heute für die Gastgeber.

Klar, dass die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst alles daransetzen wird, in den feinen Schuh zu steigen, um vor eigenem Publikum den Grundstein für ein weiteres Jahr Fußball-Bezirksliga zu legen. „Wir haben eine Riesenmöglichkeit. Wichtig ist, dass wir den Kampf annehmen, gleich ins Spiel finden und auch versuchen, die Partie zu kontrollieren“, weiß Budelmann. Und dann soll seine starke Offensive für den nötigen Druck und die nötige Torgefahr sorgen. Gemäß seiner Devise: „Nicht viel drüber reden, Punkte holen.“

Personell muss der Coach auf Hergen Corßen-Katenkamp, Philipp Eggers und Malte Wolpmann verzichten. Ansonsten sind heute alle Mann an Bord. flü

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