START IN DIE SAISON Elmali und Schwarz starke Neuzugänge beim Bezirksligisten

Seckenhausen bei allen auf dem Radar

Coole Typen, die Neuzugänge der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst (v.l.): Sinan Özütemiz, Kevin Bockhorn, Christian Schwarz, Timo Gundlach, Christian-Paul Wiesner, Timon Wolff und Jan Kaufmann. Nicht im Bild ist Tarik Elmali.
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Coole Typen, die Neuzugänge der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst (v.l.): Sinan Özütemiz, Kevin Bockhorn, Christian Schwarz, Timo Gundlach, Christian-Paul Wiesner, Timon Wolff und Jan Kaufmann. Nicht im Bild ist Tarik Elmali.

In der vergangenen Saison galten die Fußballer der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst zunächst noch als Underdogs. Das hat sich grundlegend geändert. Einige gute Neuzugänge sorgen dafür, dass der Bezirksligist im Titelrennen nun ein Wörtchen mitreden will und wird.

Seckenhausen – Eines kann sich die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst bereits vor dem Start in die Fußball-Bezirksliga abschminken: Das Team von Trainer Iman Bi Ria sollte besser nicht darauf hoffen, noch einmal von den Konkurrenten derart gnadenlos unterschätzt zu werden wie in der vergangenen Spielzeit.

Bis zum Corona-Abbruch flog der Aufsteiger nämlich nahezu unter dem Radar hindurch und rangierte in der Nordstaffel zur allgemeinen Verblüffung auf dem ersten Platz. Sicherlich eine Überraschung, mit Blick auf den letztjährigen Kader indes beileibe keine Sensation.

Schließlich konnte sich Seckenhausens Achse mit dem starken Keeper Maurice Lutterklas, Kapitän Philip Kleingärtner als umsichtigen Abwehrchef, Heimkehrer Marcel Dörgeloh in der Rolle des offensiven Freigeists und Sturmtank Howard Barbosa schon damals mehr als sehen lassen und zählte zu den absoluten Leistungsträgern.

Sogar ohne Neuzugänge hätte wahrscheinlich jeder Bezirksligist die TSG im Kampf um die Meisterrunde auf dem Zettel gehabt, wie Seckenhausens sportlicher Leiter Andre Schmitz einräumt: „Wir haben sicherlich gezeigt, dass wir oben mitmischen können. Aber das müssen wir jetzt erst einmal bestätigen. Unsere Gegner werden bestimmt gewarnt sein.“

Unsere Gegner werden bestimmt gewarnt sein.

Seckenhausens sportlicher Leiter Andre Schmitz zur Stärke des eigenen Kaders

Garantiert. Denn: Der ohnehin erstklassige Kader wurde noch deutlich verstärkt. So wechselt vom Oberligisten FC Hagen/Uthlede in Tarik Elmali ein junges Juwel in den Diepholzer Kreis, das sowohl als Sechser als auch auf den Außenbahnen Akzente setzen kann. Ebenfalls für die Außenbahn eingeplant ist Christian Schwarz vom Bremen-Ligisten TuS Schwachhausen, der zuvor schon lange Jahre als Aktivposten des Bremer SV glänzte.

Beides Akteure mit Erfahrungen aus höheren Spielklassen, auf die Schmitz große Stücke hält: „Gerade die Erfahrung von Christian wird uns gut tun, und auch Tarik verfügt über richtig viel Potential und hat sein Limit noch längst nicht erreicht.“

Genau wie Timo Gundlach als neue Nachwuchshoffnung im Tor. „Timo kommt aus der Sudweyher A-Jugend und soll Maurice unter Druck setzen. Das traue ich ihm durchaus zu“, verteilt Schmitz schon einige Vorschusslorbeeren.

Ebenfalls aus Sudweyhes U 19 stammt Jan Kaufmann, der laut Schmitz in der Vorbereitung „bereits Eindruck hinterlassen hat. Das ist ein richtig guter Junge, der bislang auf der Außenbahn mit prima Leistungen überraschen konnte.“

Zudem schnappte Seckenhausen der Ligakonkurrenz aus Sudweyhe noch Mittelfeld-Allrounder Timon Wolff weg, von Baris Delmenhorst wurde Edeltechniker Sinan Özüteniz losgeeist, und auch der langjährige Goalgetter des Kreisligisten TSV Weyhe-Lahausen, Christian-Paul Wiesner, fand seinen Weg zur TSG, sodass Seckenhausen im Sturm nun über einige Alternativen verfügt.

Lange Pause für Kevin Bockhorn

In der Defensive würde eigentlich auch noch Abwehrkante Kevin Bockhorn für zusätzlichen Konkurrenzkampf sorgen, doch der Neuzugang vom TuS Varrel riss sich die Achillessehne und fällt zum Bedauern von Schmitz länger aus: „Für Kevin tut es mir total leid. Wirklich bitter für ihn. Und uns hätte er mit seiner immensen Schnelligkeit ebenfalls richtig gut zu Gesicht gestanden.“

Trotz dieses dicken Wermutstropfens wirkt Schmitz mit der Kaderzusammenstellung aber äußerst zufrieden: „Wir haben keinen einzigen Leistungsträger verloren, viel Qualität hinzugewonnen und gerade in der Breite deutlich zugelegt. Sollten wir zum Saisonauftakt gegen Titelfavorit TuS Sudweyhe bestehen, dann ist es vielleicht möglich, erneut oben mitzumischen.“

Guter Versuch, Herr Schmitz: Bei aller Sympathie für Bescheidenheit – in dieser Saison zählt Seckenhausen selbst zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft. Darauf muss und wird man sich einstellen müssen.

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