Bezirksliga-Aufsteiger schlägt Stuhr klar mit 3:0 / Barbosa trifft doppelt

Seckenhausen beherrscht das Derby

Seckenhausens Rückkehrer Marcel Dörgeloh behauptet sich hier gegen die Stuhrer Fynn Rusche (li.) und Timo Wetjen. Mit seinem Tor zum 3:0 sorgte er schon vor der Pause für die Vorentscheidung.
+
Seckenhausens Rückkehrer Marcel Dörgeloh behauptet sich hier gegen die Stuhrer Fynn Rusche (li.) und Timo Wetjen. Mit seinem Tor zum 3:0 sorgte er schon vor der Pause für die Vorentscheidung.

Seckenhausen – Nach außen hin gab Iman Bi Ria gestern Abend den ganz vorsichtigen Trainer. „Ball jetzt flach halten. In Okel wird es am Wochenende ganz schwer“, meinte der Coach des Fußball-Bezirksliga-Aufsteigers TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. Direkt nach dem Abpfiff, im Kreise seiner Mannschaft, hörte sich das nach dem 3:0 (3:0) im Gemeinde-Derby gegen den TV Stuhr schon ein bisschen anders an: „Jungs, das war wirklich stark. Wir sind richtig gut drin. Vor allem die ersten Halbzeit war gut. Allerdings haben wir danach kein Tor mehr geschossen. Das müssen wir noch besser machen.“

Sein Stuhrer Kollege Christian Meyer fand nicht viel Positives am Spiel seiner Mannschaft: „Ich hatte meine Stoppuhr noch gar nicht eingerichtet – da stand es schon 0:1. Das war natürlich richtig mies. Seckenhausen war heute einfach effektiver.“ Und dann lobte er sogar noch einen Spieler des Gegners: „Ich habe leider keinen in meiner Mannschaft wie Marcel Dörgeloh, der wirklich tolle Bälle in die Schnittstellen der Abwehr spielen kann.“

Als Meyer Stoppuhr noch im Ruhemodus war, stand es auch schon 1:0 für den Kreisliga-Meister. Über den linken Flügel hatte sich Sandro Wittig durchgesetzt, in die Mitte gepasst, wo Howard Barbosa nach nur 20 Sekunden zum 1:0 netzte.

Die Partie hätte vielleicht spannender werden können, wenn Stuhr vorn im Abschluss ähnlich effektiv wie die TSG gewesen wäre. Aber Moritz Sagehorn (11./TSG-Keeper Maurice Lutterklas entschärfte den Lupfer-Versuch) und Philipp Kruse (36./auch hier gewann Lutterklas das Duell) ließen wirklich gute Möglichkeiten aus.

Anders die Gastgeber, die vor der Pause offensiv viel zu bieten hatten. In der 20. Minute jagte Jannis Helmbold die Kugel vom rechten Flügel in die Mitte – Barbosa stand goldrichtig und drückte aus drei Metern zum 2:0 ein. Als der schon erwähnte Dörgeloh, der aus Brinkum zurückgeholt wurde, auf 3:0 (32./Schuss aus elf Metern) erhöhte, war die Partie eigentlich schon gelaufen. „Leider haben wir die entscheidenden Zweikämpfe verloren. Da war Seckenhausen einfach bissiger als wir“, meinte TVS-Coach Meyer hinterher.

In der zweiten Halbzeit jedoch konnte Seckenhausen kein Offensiv-Feuerwerk mehr abbrennen. Stuhr hatte jetzt zwar mehr Ballbesitz, aber wirklich gefährlich wurde es im Strafraum der Gastgeber nicht mehr.

Keine Frage: Seckenhausen hatten vor der Saison nicht viele auf dem Zettel für einen Spitzenplatz in dieser Bezirksliga-Staffel. Wenn die sich mal am Ende des Jahres nicht täuschen . . .

Von Gerd Töbelmann

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Dämpfer für PSG und Chelsea zum Start der Champions League

Dämpfer für PSG und Chelsea zum Start der Champions League

Mit dem Kart mitten durch die Wohnung

Mit dem Kart mitten durch die Wohnung

Die Schätze der zyprischen Küche in Larnaka genießen

Die Schätze der zyprischen Küche in Larnaka genießen

Ist ein Fahrradschutzbrief sinnvoll?

Ist ein Fahrradschutzbrief sinnvoll?

Meistgelesene Artikel

Erst der Armbruch, dann das Tor

Erst der Armbruch, dann das Tor

Erst der Armbruch, dann das Tor
Dem Handball droht eine Absagen-Flut

Dem Handball droht eine Absagen-Flut

Dem Handball droht eine Absagen-Flut
Der „liebe“ Holger Zander geht

Der „liebe“ Holger Zander geht

Der „liebe“ Holger Zander geht
Nach der Quarantäne die Klatsche

Nach der Quarantäne die Klatsche

Nach der Quarantäne die Klatsche

Kommentare