16. swb-Marathon: Athlet des LC Hansa Stuhr kürt sich in Bremen zum Sieger

Oliver Sebrantke: „Nicht damit gerechnet“

Jubelsprung an der Ziellinie: Oliver Sebrantke lief gestern Vormittag zum siebten Mal als Sieger des Bremer swb-Marathons ein.
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Jubelsprung an der Ziellinie: Oliver Sebrantke lief gestern Vormittag zum siebten Mal als Sieger des Bremer swb-Marathons ein.

Als Oliver Sebrantke am Bremer Marktplatz die Ziellinie überquerte, blieb sogar noch Zeit für einen Freudensprung. Der Marathoni des LC Hansa Stuhr hatte es geschafft. Mit einer Zeit von 2:43:56 Stunden setzte sich der Läufer des LC Hansa Stuhr gestern durch, gewann souverän den 16. swb-Marathon. „Ich kann es noch gar nicht fassen“, sagte der 45-Jährige im Zielbereich: „Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet.“

Bremen – Und doch ist es wahr. Für Sebrantke ist es bereits sein siebter Sieg in Bremen – Rekord. Mehr geht kaum. Doch dass sich der „Dauergewinner“ am Ende durchgesetzt hatte, lag auch daran, dass sein ärgster Konkurrent, Sebastian Kohlwes (SV Werder Bremen), bei Kilometer 25 gesundheitliche Beschwerden bekam. „Ich lag mit rund eineinhalb Minuten Vorsprung auf Sebrantke in Führung“, berichtete der ehemalige Athlet des LC Hansa Stuhr: „Doch auf einmal habe ich starke Magenschmerzen bekommen. Mir wurde schlecht, jeder Schritt tat weh.“ Kohlwes legte daraufhin eine kleine Pause ein, während Sebrantke an ihm vorbeizog: „Ich habe es aber noch einmal probiert. Doch bei Kilometer 27 ging bei mir nichts mehr. Die Schmerzen waren einfach zu stark.“ Kohlwes stieg aus dem Rennen aus.

Dass es so endete, ärgerte den Werder-Athlet: „Ich bin natürlich enttäuscht. Ich hatte das Rennen voll im Griff. Wäre alles normal gelaufen, hätte ich wohl gewonnen.“

Dafür stand Sebrantke ganz oben auf dem Siegertreppchen. „Es waren sehr harte Bedingungen. Gerade bei der Strecke am Weserstadion blies einem der Gegenwind ins Gesicht. Aber das Publikum an der Strecke hat mich gepusht.“

Und in der Euphorie des Erfolgs konnte sich Sebrantke eine Spitze auf Kohlwes nicht verkneifen. „Sebastian ist ja bekannt dafür, dass er sich öfter mal verzockt“, sagte er im Sieger-Interview: „Irgendwie hatte ich damit schon gerechnet.“

Ein Seitenhieb, den Kohlwes wenig nachvollziehen kann. „Ich fand seine Aussage deplatziert. Ich habe mich nicht verzockt, sondern bin aufgrund einer Verletzung ausgeschieden“, ärgerte sich der 32-Jährige über die Worte des Siegers: „Mit solchen Aussagen sollte man sich direkt nach dem Zieleinlauf zurückhalten. In dem Moment wusste er ja nicht, warum ich nicht mehr dabei war. Aber so ist Oliver eben, so kennt man ihn.“

Kennen tut man jetzt auch Aaron Dorn. Der Athlet des LC Hansa Stuhr setzte sich im Halbmarathon durch: „Ich wollte unbedingt unter die Top 3. Dass es zum Sieg reichte, ist der Wahnsinn.“ Nur mit der Siegerzeit von 1:15:56 Stunden war er nicht ganz zufrieden: „Da geht auf jeden Fall noch mehr.“ Abgerundet wurde das gute Stuhrer Abschneiden von Manuela Richter-Berends. Die Hansa-Athletin kam beim Zehn-Kilometer-Lauf als Siebte ins Ziel.

Wo läuft sie denn? Ob sie ins Ziel kam? Ungewiss.
Halbmarathongewinner: Stuhrs Aaron Dorn.
Bunter Marathon: Auch die LGBTQ-Bewegung war in Bremen mit Teilnehmern vertreten und gern gesehen.

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