Auch Jens Kramer glaubt nicht mehr an Rettung

SCT-Abstieg so gut wie besiegelt

Hendrik Wiese gewann zwar das Spitzen-Einzel, an der Twistringer Niederlage änderte das aber nichts. - Foto: Westermann
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Hendrik Wiese gewann zwar das Spitzen-Einzel, an der Twistringer Niederlage änderte das aber nichts. - Foto: Westermann

Twistringen -  Aus die Maus! Nach dem bitteren 5:9 im Kellerduell beim TTV 2015 Seelze III ist für Tischtennis-Bezirksoberligist SC Twistringen der Abstieg praktisch besiegelt.

Bei mittlerweile sechs Punkten Rückstand zum Relegationsplatz kann den SCT nur noch ein Wunder vor dem Absturz in die Bezirksliga bewahren. Doch daran glaubt selbst Twistringens Kapitän Jens Kramer nicht mehr: „Das war’s. Theoretisch ist zwar noch was möglich, aber wir planen ab jetzt für die Bezirksliga.“

„Vielleicht war der Druck zu groß“

Woran wohl auch ein Sieg beim Vorletzten nichts mehr geändert hätte. Doch selbst das war den Gästen ohne Leistungsträger Andreas Leder (Schulterbruch) nicht vergönnt. Angesichts eines katastrophalen Starts auch kein Wunder: Bis zum Stand von 8:1 für Seelze punktete lediglich Spitzenspieler Hendrik Wiese (vernichtender Dreisatztriumph über Dustin Rauch) für das Kreisteam, womit das Kind frühzeitig in den Brunnen gefallen war. „Es lief gar nichts. Vielleicht war der Druck zu groß. Erst als eh schon alles vorbei war, sind wir etwas besser ins Spiel gekommen“, seufzte Kramer.

In der Tat konnte man Twistringen zumindest nicht Moral absprechen. Gewohnt kampfstark wehrte Wiese im Spitzeneinzel gegen Ron Fiedler drei Matchbälle ab und verhinderte so einen vorzeitigen Knockout. Der allerdings trotz weiterer SCT-Strohfeuer durch Jens sowie Marvin Kramer nur aufgeschoben war. Da anschließend Maik Beermann gegen Phil Fiedler glücklos blieb, ging Twistringen endgültig zu Boden. Dabei wäre mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit durchaus einiges möglich gewesen. So verspielten Kramer/Kramer im Auftaktdoppel gegen Rauch/Kaelble im Entscheidungssatz einen 8:6-Vorsprung und auch der starke Ersatz Manuel Hasselmann konnte gegen Phil Fiedler im fünften Satz eine 9:7-Führung nicht ins Ziel retten. „So ist das, wenn man unten steht. Uns klebt das Pech seit Monaten am Schläger und deshalb steigen wir auch ab“, zuckte SCT-Mannschaftsführer Kramer resigniert mit den Schultern. drö

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