Schwimmer gewinnt acht von neun Rennen / Weyher Staffelschwimmerinnen verbessern zwei Kreisrekorde

Dennis Landwehr eine Klasse für sich

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Jule Eichberger vom TSV Bassum holte Gold über 100 m Schmetterling, 200 m Brust und 400 m Freistil. Über 50 m Brust und 50 m Schmetterling wurde sie Zweite des Jahrgangs 2004.

Bruchhausen-Vilsen - Seit mehr als 20 Jahren ging in Bruchhausen-Vilsen das traditionelle Wiehe-Bad-Schwimmfest zum ersten Mal ohne die persönliche Anwesenheit von Trainer Manfred Faltus über die Bühne. Zu Ehren des im Februar Verstorbenen gehörte das Ausschwimmen des neu gestifteten Manfred-Faltus-Wanderpokals zum Wettkampfprogramm.

Acht Mannschaften waren für den gemischten Staffelwettkampf über 4x50 Meter Freistil gemeldet. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen schlugen die Mannschaften des Grafen-Schwimmteams und der SG Syke/Barrien zeitgleich nach 1:57,70 Minuten an, so dass das Votum der Zielrichter eingeholt werden musste. Diese sprachen der aus Janna Alfke, Anna-Carina Tewes, Alexander Herbst und Bjarne Dänekas bestehenden Vertretung aus Syke/Barrien den Sieg zu.

„Darüber habe ich mich besonders gefreut“, sagte Trainerin Anja Maaß nach der Pokalverleihung. Sehr erfreute zeigte sie sich auch über die je vier Goldmedaillen, die Anna-Carina Tewes und Lilly Behrens in den Wertungen der Jahrgänge 2002 beziehungsweise 2003 gewannen.

Auch den Weyher Staffelschwimmerinnen gelang es, zwei besondere Erfolge zu verbuchen. Über 4x50 Meter Freistil und 4x50 Meter Lagen schlugen Nele und Jule Schriefer sowie Sofie Therese Brickmann, Nele Riemenschneider und Vivien Sarah Ebbinghaus in wechselnder Besetzung nicht allein als Erste an, sondern stellten mit ihren Siegen auch gleich noch zwei neue Kreisrekorde auf. Über 4x50 Meter Freistil (2:04,50) wurde die Rekordzeit um acht Hundertstelsekunden verbessert, die vor sieben Jahren von Schwimmerinnen der SG Syke/Barrien erzielt worden war.

Wesentlich deutlicher hob sich die neue Rekordzeit über 4x50 Meter Lagen (2:18,53) von dem Ergebnis ab, mit dem die Grafen-Schwimmerinnen vor einem Jahr triumphierten. Hier waren die Weyherinnen um 4,6 Sekunden schneller.

Sehr großen Anteil hatten die fünf Weyher Staffelschwimmerinnen auch an der Medaillenausbeute, die auf das Konto ihres Vereins ging. Insgesamt 21 Mal schlugen sie in der Jahrgangswertung allein als Erste an, wobei Jule Schriefer und Sofie Therese Brickmann mit sechs beziehungsweise fünf Siegen die eifrigsten Goldstücksammlerinnen waren. Zusätzlich standen Nele Riemenschneider und Jule Schriefer in der offenen Wertung zusammen fünf Mal auf der höchsten Stufe des Siegerpodests.

Mit fast durchweg neuen persönlichen Bestzeiten warteten die Aktiven des TSV Bassum auf. Finja Nienaber brachte es dank einer fünffachen Leistungssteigerung auf eine Zweit- und vier Erstplatzierungen. Jule Eichberger holte zwei Silbermedaillen und schwamm zusätzlich ebenso wie Niklas Meyer drei Mal zu Gold.

Kaum zu bremsen war Dennis Landwehr vom Grafen-Schwimmteam. Erst wenige Tage zuvor von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aus Berlin zurückgekehrt, war er für neun der insgesamt 14 Rennen gemeldet und schlug sage und schreibe acht Mal als absolut schnellster aller Männer an. Nur über 50 Meter Freistil musste er sich mit dem Bronzerang begnügen.

Vereinskollege Finn Corus schwamm derweil unter den 15-Jährigen von Sieg zu Sieg. Er triumphierte über 50, 100 und 200 Meter Freistil, schlug über 100 und 200 Meter Brust ebenso wie über 100 und 200 Meter Rücken als Erster an und war auch als Lagenschwimmer nicht zu schlagen. In der offenen Wertung heimste er eine Silber- und vier Bronzemedaillen ein.

Kaum weniger erfolgreich war Felix George. Den Konkurrenten des Jahrgangs 2002 schnappte er sieben Goldstücke weg. Seinen größten Erfolg feierte er über 200 Meter Schmetterling. Hier war der 13-Jährige nicht nur Schnellster seines Jahrgangs, sondern landete auch in der offenen Wertung auf dem ersten Platz.

Annele Ruppelt (2004) schwamm mit jedem ihrer sieben Starts zu Gold, Schwester Selene siegte in der offenen Wertung über 200 Meter Rücken (2:45,11) und brachte es unter den 14-Jährigen auf fünf Erstplatzierungen.

mme

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