Schwimm-Talent trumpft in Hannover auf / Auch Ruppelt und Hartmann stark

Landwehr schraubt weiter an seinen Rekordzeiten

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Annele Ruppelt fuhr mit komplettem Medaillensatz heim.

Hannover - Rund 60 Aktive aus sieben Vereinen des Kreisschwimmverbands Diepholz-Nienburg nahmen jetzt an den Bezirkssprint- und Kurzbahnmeisterschaften in Hannover teil. Dabei gab es Medaillen satt. Dennis Landwehr vom Grafen-Schwimmteam Hoya-Bruchhausen setzte mit Silber in der offenen Wertung das größte Ausrufezeichen.

Bereits vor fast genau einem Jahr hatte Dennis Landwehr für Aufsehen gesorgt, als er bei den Landeskurzbahnmeisterschaften den damals zehn Jahre alten Kreisrekord über 200 Meter Rücken in 2:19,74 Minuten knackte. Jetzt hat er dieses Spitzenergebnis noch einmal um mehr als zweieinhalb Sekunden verbessert: 2:17,09 Minuten lautet die neue Rekordzeit ab sofort. Unter den 40 Athleten, die für dieses Rennen gemeldet waren, landete der 16-Jährige damit auf dem Silberrang.

Ebenfalls schneller als jemals zuvor brachte Landwehr die 100 Meter Freistil hinter sich. Unter den zwölf Startern des Jahrgangs 1999 schlug er nach 55,39 Sekunden als Sieger an. Je einen zweiten Platz sicherte sich der Grafen-Schwimmer über 100 Meter Lagen und 200 Meter Schmetterling.

Noch mehr Medaillen als Dennis Landwehr sackte Cedric Bultmann vom Weyher SV ein. Über 50 Meter Rücken war er der Schnellste des Jahrgangs 2002. Bereits nach 34,40 Sekunden hatte er das Ziel erreicht. Über die 100- und 200-Meter-Distanzen wurde Bultmann Zweiter. Je einmal zu Silber und Bronze schwamm der 13-Jährige als Freistilschwimmer, schon vorher war er über 50 Meter Schmetterling auf dem Bronzerang gelandet.

Auf eine Ausbeute von je fünf Auszeichnungen brachten es Jan-Niclas George und Finn Corus vom Grafen-Schwimmteam (GST). George siegte im Jahrgang 1999 über 50 Meter Brust, Finn Corus sicherte sich mit jeweils neuen persönlichen Bestzeiten zwei Silber- und drei Bronzemedaillen. Je einen Jahrgangssieg errangen Alexander Herbst (SG Syke/Barrien, 200 m Freistil), Jan-Christopher Henke (Weyher SV, 200 m Schmetterling) und Maximilian Becker (GST, 200 m Rücken).

Eifrigste Trophäensammlerinnen unter den Frauen waren die Grafen-Schwimmerinnen Annele Ruppelt und Ina Hartmann. Beide brachten es auf je sieben Medaillen. Gleich drei Mal schlug Annele Ruppelt als Erste des Jahrgangs 2004 an, holte Silber über 50 Meter Rücken und rundete diese Ausbeute mit drei Bronzemedaillen ab. „Annele hat sich unheimlich herausgemacht und ist super Zeiten geschwommen“, freute sich Trainerin Ute Sprecher-Odigie mit ihr. Vereinskollegin Pia Oestmann wurde Erste des Jahrgangs 1998 über 50 und 200 Meter Brust.

Zusammen fünf Goldstücke steuerten Nele Riemenschneider, Jule Schriefer und Vanessa Wätje zur Medaillensammlung des Weyher SV bei. Mit ihrem Jahrgangssieg über 100 Meter Schmetterling (1:10,92) wurde Nele Riemenschneider Vierte der offenen Wertung, Platz fünf belegte sie hier über 50 Meter Rücken. Jule Schriefers Siege über 200 Meter Schmetterling und Freistil entsprachen in der offenen Wertung den Plätzen sieben und zehn.

Medaillengewinnerinnen der SG Syke/Barrien waren Melina Falk sowie die Schwestern Eva-Sophie und Anna-Carina Tewes. Eva-Sophie Tewes (2005) schwamm über 200 Meter Freistil zu Gold, Melina Falk wurde über die gleiche Strecke Zweite des Jahrgangs 2005. Für den TSV Bassum holte Finja Nienaber zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen.

Erfolgreichster Starter des TuS Wagenfeld war Markus Kraft. Unter den 17-Jährigen schlug er über 50 und 200 Meter Freistil als Zweiter und Dritter an, zudem sicherte er sich Bronze über 100 und 200 Meter Schmetterling.

mme

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