Wagenfeld landet 29:23-Pflichtsieg

Schwenkers Comeback zahlt sich aus

Ein strahlender Maik Schwenker (r.): Der Wagenfelder Keeper feierte beim Sieg in Oldenburg ein sehr gelungenes Comeback.

Kreis-Diepholz - WAGENFELD (töb) · Endlich hatte Handball-Oberligist TuS Wagenfeld mal wieder Grund zum Feiern. Im Kellerduell der Liga setzte sich der Tabellenvorletzte beim Schlusslicht TvdH Oldenburg mit 29:23 (13:13) durch und darf zumindest wieder leicht vom Klassenerhalt träumen. Nach Rechnung von Wagenfelds Maik Schwenker „müssen wohl vier Teams absteigen. Ich denke, dass wir mindestens noch zehn Punkte holen müssen, um nicht dabei zu sein.“

Apropos Schwenker: Der Keeper fehlte zuletzt zehn Wochen wegen einer Rückenverletzung, gab am Samstag jedoch ein recht beeindruckendes Comeback. „Stimmt. Es lief ganz gut“, schmunzelte „Malle“. Die Statistik gibt ihm Recht, denn Schwenker wehrte in der ersten Halbzeit zwölf Bälle ab, legte nach der Pause mit 20 gehaltenen Bällen (darunter etliche Gegenstöße und zwei Siebenmeter) sogar noch zu.

Seine Vorderleute indes gingen zunächst ziemlich nervös in die Partie. Schwenker wusste auch genau, warum das so war: „Es war ein Spiel, wo es um alles oder nichts ging. Wenn wir das verloren hätten, wäre es das in Sachen Klassenerhalt wohl gewesen.“ Den Gästen passte es lange Zeit

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gar nicht in den Kram, dass Rückraum-Mann Henning Fenker von der ersten Minute an auf Manndeckung genommen wurde. „Damit hatten wir schon so unsere Probleme“, stellte Schwenker fest. So konnte sich sein Team nicht schon zur Pause absetzen und ging nur mit einem 13:13 in die Kabine.

Nach dem Wechsel sollte das Pendel zugunsten der Wagenfelder ausschlagen. Über 18:16 (38.) und 23:20 (50.) setzte sich Wagenfeld bis zur 56. Minute auf 27:20 ab und überstand danach auch noch eine offene Felddeckung der Oldenburger, die ihrerseits wohl schon die Planungen für die Verbandsliga aufnehmen können.

Die Südkreisler indes hoffen auf den Klassenerhalt. Neue Nahrung bekommt dieses Unterfangen dadurch, dass Spielertrainer Szymon Piechowiak seine Leistenverletzung auskuriert hat und im nächsten Match wohl wieder zur Verfügung stehen könnte.

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