Schwarmerin verteidigt Landes-Titel / Imke Weers wird Vizemeisterin

Rösner: „Da geht mehr“

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Bockstark – Imke Weers holte sich den Vizetitel in der Altersklasse 35, sie erreichte insgesamt die viertschnellste Zeit.

Schwarme/Peine - Gesine Rösner hat es geschafft, die Athletin vom Tri Team Schwarme hat ihren Landesmeistertitel im Triathlon über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) in der Altersklasse (AK) 50 in Peine verteidigen – trotz ärgster Widrigkeiten. Auch Imke Weers durfte sich freuen, die Triathletin des TSV Schwarme holte sich den Vize-Titel in der AK 35, die Zeit von 2:22:47 Stunden war gar die viertbeste aller gestarteten Frauen.

Bereit am Morgen des Wettkampfs hatten die Sportler mit niedrigen Temperaturen und Regenschauern zu kämpfen. Dann folgte vor dem Start die Hiobsbotschaft: Nachdem der Veranstalter zunächst seine Messungen für die Wassertemperatur im Eixer See von weniger als 22 Grad Celsius bekannt gegeben hatte und deshalb alle Athleten zunächst von einem Schwimmen im Neoprenanzug ausgehen durften, vermeldete das Wettkampfgericht schließlich eine Wassertemperatur von 22,2 Grad Celsius – Neoprenverbot. „Alles andere als toll bei Außentemperaturen um die 13 Grad“, sagte Gesine Rösner, die Wärme während des Wettkampfs bevorzugt.

Dementsprechend fiel ihr Schwimmen aus – nach 30 Minuten und 52 Sekunden verließ Rösner das Wasser, bekam vor Kälte zitternd kaum ihre Radschuhe angezogen. „In dem Moment dachte ich an Aufgabe“, sagte Rösner, die von Krämpfen geplagt die Rad-Wechselzone verließ und sich auf die 40 Kilometer lange extrem windlastige Radstrecke machte.

Doch plötzlich kam die Sonne raus, wärmte die ausgekühlten Athleten auf. Nach einer Stunde und 13 Minuten stellte Rösner ihr Rad wieder in der Wechselzone ab. Auch auf der abschließenden Laufrunde (46:35 Minuten) gab Rösner Vollgas, sodass sie mit einer Gesamtzeit von 2:30:31 Stunden souverän ihre Altersklasse (AK) vor Heike Heil (TT Team Wolfsburg 2:33:25 Stunden) gewann. Im Gesamtklassement aller gestarteten Frauen reichte Rösners Zeit für Rang 16. Doch zufrieden war die amtierende Deutsche Duathlon-Meisterin damit nicht. „Da geht mehr“, sagte Rösner, „aber das Wetter hat nicht mitgespielt, sodass ich von mir auch keine Topleistung erwarten konnte. Ich bin nun mal eine Wettkämpferin, die warme Temperaturen liebt und nicht winterliche.“

Weers kam mit den Bedingungen gut klar, die Zeit von 2:22:47 Stunden kann sich mehr als sehen lassen. Auch ihre TSV-Teamkollegen überzeugten: Erik Plenge war zufrieden (2:44:13), Sigrid Kuchinke (2:51:55) verschenkte beim Schwimmen eine noch bessere Zeit, auch Maren Thalmann (2:34:13) und Jörg Langer (2:33:28) hatten nichts zu meckern. Auf der Sprintdistanz (500 m Schwimmen, 20 km Rad, fünf km Laufen) setzte Birger Tramm ein Ausrufezeichen, finishte in 1:20:08 Stunden – Rang drei in der AK 60.

Für das Tri Team wusste Astrid Herzer noch zu überzeugen. Sie bewältigte ihren Wettkampf in 02:38:18 Stunden und wurde Siebte in der AK 40. Gute Leistungen bot auch die Männer-Fraktion des Tri Teams. Bester Schwarmer war Martin Herzer in 2:25:26 Stunden. Der Lohn war Rang 32 in der AK 45. Daniel Lang bestritt seinen ersten Triathlon über die Olympische Distanz und durfte mit 2:26:33 Stunden mehr als zufrieden sein – Platz 37 in der AK 30. Jörg Michael Hasemann (2:28:37 Stunden, 41. in der AK 45), Rene Jahnke (2:30:29 Stunden, 45. in der AK 30), Clemens Manke (2:34:33 Stunden, 54. in der AK 45) und Michael Kappes (2:39:10 Stunden, 63. in der AK 45) komplettierten das Ergebnis.

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