Bassum verliert Keeper / Sandmann-Kontakt

Schröder wechselt zum TuS Sulingen

David Schröder ·
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David Schröder ·

Kreis-Diepholz - SULINGEN/BASSUM · Nur sieben Gegentore hat der TuS Sulingen in der schon 16 Spiele andauernden Saison der Fußball-Bezirksliga kassiert.

Und doch hat die Torwartposition Trainer Walter Brinkmann offenbar Sorgen bereitet – vor allem angesichts des quasi feststehenden Aufstiegs in die Landesliga. Im Sommer bekommt die aktuelle Nummer eins, Tim Bösche (25), daher Konkurrenz. Sie ist 1,94 Meter groß, kommt vom Liga-Rivalen TSV Bassum und heißt David Schröder. Der ist laut Brinkmann „einer der Besten in der Bezirksliga“.

Eine Anfrage des Coaches und ein Probetraining beim Spitzenreiter genügten, um dem 24-Jährigen, der seit seiner Jugend in Bassum spielt, die Sache schmackhaft zu machen. „Das Training war bombig“, berichtet Schröder, „es steckt viel Zug dahinter. Das ist ein sehr konzentriertes Arbeiten dort.“ Hinzu kam eine aktuelle Situation, die den Torwart nicht zufrieden stellt: „In Bassum sieht es fußballerisch momentan nicht so geil aus.“ Der TSV steckt tief im Abstiegskampf, ist mit nur einem Sieg Tabellenletzter.

Statt der drohenden Kreisliga hat Schröder sich früh für die immer realer werdende Vision von der Landesliga entschieden. Er erklärt: „Ich will in dieses Flair reinschnuppern. Es ist schon professioneller als in der Bezirksliga.“ Es soll jedoch keinesfalls nach einer Flucht aus Bassum aussehen, beteuert der 24-Jährige: „Um in der Bezirksliga zu bleiben, wäre ich nicht gewechselt.“

Schröder hat durchaus das Selbstvertrauen, Bösche als Stammkeeper abzulösen, verfügt aber über einen klaren Standortnachteil. Als Polizeikommissar-Anwärter der Bundespolizei pendelt er während der Ausbildung durch die Republik. Im Moment und auch im Sommer weilt Schröder zum Beispiel an der Polizeiakademie in Lübeck. Aber der Torhüter sieht es gelassen: „Freitags kann ich immer beim Training sein – und durch meinen Beruf halte ich mich sowieso fit.“

Noch mehr Statur soll die Sulinger Abwehr zudem durch einen Ex-Oberliga-Akteur erhalten. Sören Sandmann, ehemals BSV Rehden, zuletzt Viktoria Georgsmarienhütte, steht auf der Anrufliste des TuS ganz weit oben. Trainer Brinkmann wollte gestern jedoch nur den Kontakt bestätigen, nicht aber die Zusage des 23-Jährigen. Sandmann war bei seinem Heimatverein in Rehden durch eine Knieverletzung aufs Abstellgleis geraten, galt bis dahin aber als große Hoffnung für die Position des linken Außenverteidigers. · ahe

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