Barrier Tennis-Herren nach neun Stunden 2:4 in Oldenburg / Andrä hadert mit der Halle

Schröder: „Sowas habe ich auch noch nicht erlebt“

Barriens Nummer drei Tarek Erlewein setzte sich in seinem Einzel in zwei Sätzen durch. 
Foto: töbelmann
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Barriens Nummer drei Tarek Erlewein setzte sich in seinem Einzel in zwei Sätzen durch. Foto: töbelmann

Oldenburg – Nach diesen Strapazen hätten doch eigentlich beide Teams einen Punkt verdient gehabt. Doch nach neun Stunden! Spielzeit in der Tennis-Landesliga der Herren ging der Barrier TC im Auswärtsspiel beim TeV Oldenburg III als 2:4-Verlierer vom Platz. „Sowas habe ich auch noch nicht erlebt, dass ein Punktspiel so lange dauern kann“, meinte Barriens Kapitän Bendix Schröder. Okay, es waren zwei Regenpausen dabei – aber die waren nicht sehr lang.

Von der ersten Unterbrechung war auch Schröder betroffen. Der 16-Jährige spielte zunächst stark auf und holte sich den ersten Satz mit 6:2. Danach kam Gegner Philipp Claus besser klar und siegte seinerseits mit 6:2.

Im dritten Durchgang (kein Match-Tiebreak, weil die Oldenburger das nicht wollten) wurde es dann richtig haarig. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mal Spiele hatte, die derart oft über Einstand gegangen sind“, sagte Schröder. Barriens Spitzenspieler führte mit 5:4 – dann kam der Regen und machte die Plätze weich. Letztlich sprang im Tiebreak aber doch noch ein 7:5 heraus.

An Position zwei lieferte Maxim Triller eine gute Partie ab, wobei allein der erste Satz fast zwei Stunden dauerte. Am Ende stand es 7:6 und 6:3 für Oldenburgs Fabian Zierleyn.

An Position drei gewann Tarek Erlewein den ersten Durchgang gegen Philip Ewald mit 6:1, geriet danach in Rückstand, setzte sich aber dennoch mit 7:6 und holte den zweiten BTC-Punkt.

Leon Andrä enttäuschte gegen Kai Adler keineswegs, verlor gegen den Linkshänder aber mit 3:6 und 4:6.

Nach einem weiteren Guss ging es dann in der Halle weiter. Für Barrien war das kein Vorteil. Vor allem Leon Andrä haderte mit den Lichtverhältnissen und machte – für ihn ungewohnt – viele leichte Fehler. Andrä/Schröder und auch Triller/Erlewein verloren ihre Partien jeweils in zwei Sätze, sodass Oldenburg dieses Marathon-Match mit 4:2 gewann und damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel einfuhr. Die Barrier indes warten noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis.  töb

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