Schröder geht – sieben Kandidaten in der Auswahl

Lutz SchröderNoch-Trainer des TSV Okel

Okel – Der Bezirksliga-Aufsteiger TSV Okel muss sich für die kommende Spielzeit nach einem neuen Coach umschauen. „Ich habe den Verein in Kenntnis gesetzt, dass ich am Saisonende als Cheftrainer aufhöre“, bestätigt Lutz Schröder. Doch der 52-Jährige geht nicht im Groll. „Es sind ausschließlich private Gründe. Ich möchte am Wochenende mehr Zeit für meine Familie haben. Sie kam zuletzt einfach zu kurz.“

Doch ganz aus Okel wird Schröder nicht verschwinden: „Ich will dem Verein erhalten bleiben. In welcher Funktion auch immer. Vielleicht als Teammanager oder Sportlicher Leiter.“

Die Entscheidung, im Sommer kommenden Jahres Schluss zu machen, reifte schon länger. „Das war für mich bereits zu Beginn der Bezirksliga-Serie klar. Doch dann hatten wir einen sehr schlechten Saisonstart, mussten erst einmal hinterherrennen. Damals war einfach der falsche Zeitpunkt, um es zu verkünden“, betont der TSV-Coach: „Im September habe ich dann aber den Okeler Vorstand zu mir nach Hause eingeladen und ihm mitgeteilt, dass ich aufhöre. Auch, um dem Club genügend Zeit zu geben, einen Trainer zu finden, der genau in das Anforderungsprofil des TSV Okel passt.“

Und mittlerweile laufen die Gespräche mit potenziellen Nachfolgern auf Hochtouren. „Wir haben um die sieben Trainerkandidaten auf dem Zettel. Sie werden jetzt nach und nach abgearbeitet. Weiter als 15 Kilometer von Okel entfernt sollte der neue Coach aber nicht herkommen“, gibt Schröder, der auch seine Posten als Jugendkoordinator sowie als Trainer der Landesliga-A-Junioren des TuS Sudweyhe am Ende der Spielzeit abgibt, bekannt.

Ob dann in Zukunft auch Rico Volkmann als spielender Co-Trainer unter dem zukünftigen Okeler Trainer arbeiten wird, wie es bei Schröder der Fall ist, ist jedoch offen. „Generell würden wir an dieser Konstellation gerne festhalten“, betont Schröder, während Volkmann ergänzt: „Das ist aber keine Voraussetzung. Sollte der neue Mann darauf bestehen, als alleiniger Cheftrainer den Posten zu übernehmen, habe ich kein Problem damit, würde dann selbstverständlich ins zweite Glied zurückrücken.“ jdi

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