Speerwerfer wird Elfter bei erster Männer-DM

Schröder besteht die Feuertaufe

Kreis-Diepholz - KASSEL/ASENDORF · Jetzt genießt Sven Schröder erst einmal seine Semesterferien. Die letzten Wochen waren stressig genug.

Doch der 23-jährige Speerwerfer des TSV Asendorf, der in Salzgitter Sportmanagement studiert, raffte sich bei seinem Saisonhöhepunkt noch einmal zu einer tollen Leistung auf. Bei den 111. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Kassel schleuderte Schröder sein Sportgerät bei seiner Premiere in der Männerklasse auf 70,07 Meter und belegte damit den elften Platz.

Trainerin und Mutter Ute Schröder war auf der Tribüne Augenzeugin des Wettkampfes und hinterher sehr zufrieden: „Sven hat als Bestleistung 70,24 Meter stehen. Da kann sich seine Kassel-Weite durchaus sehen lassen.“ Zumal andere Werfer ihre besten Weiten nicht einmal annähernd auspacken konnten. So zum Beispiel Titelträger Matthias de Zordo (SV Saar 05 Saarbrücken), der eigentlich um die 90 Meter werfen kann, sich in Kassel aber mit 81,06 Metern begnügen musste.

In diese Regionen kann Schröder noch nicht vorstoßen. Der Asendorfer warf seine 70,07 m gleich im ersten Versuch, doch zum Endkampf der besten acht Athleten reichte das nicht. Im zweiten Versuch sprangen 68,30 Meter heraus. „Im dritten Versuch hat Sven dann etwas überdreht“, berichtete Ute Schröder. Das

Im Winter vielleicht

zum Spaß mit der Kugel

Ergebnis: Der Versuch war ungültig. Zudem machten sich wieder die zuvor schon lästigen Schmerzen an der Patellasehne leicht bemerkbar. Aber wie gesagt: Jetzt kann Schröder die Füße hochlegen und alles auskurieren.

„Vielleicht mache ich im September noch zwei kleinere Wettkämpfe, aber ansonsten war es das“, berichtete Sven Schröder. In der Wintersaison will der 23-Jährige gar keinen Wettkampf bestreiten, sondern sich voll aufs Training konzentrieren. „Just for fun nehme ich vielleicht mit der Kugel an einigen Wettkämpfen teil“, ergänzt der Speer-Spezialist. · töb

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