Lazarett lichtet sich

Trainer des TuS Sulingen hofft in Tündern auf Rückkehr zu alten Tugenden

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Auf Marven Rupp und den TuS Sulingen wartet am Samstag einiges an Arbeit – beim HSC BW Tündern mit der besten Defensive und dem viertbesten Sturm der Landesliga.

Sulingen - Um diese Probleme dürften ihn viele seiner Trainerkollegen beneiden. Dreimal hat Maarten Schops mit dem TuS Sulingen zuletzt in der Landesliga nicht gewonnen, sondern jeweils „nur“ ein Unentschieden eingefahren. Die vorherigen vier Begegnungen hingegen gewannen seine Fußballer.

Und das 1:2-Achtelfinal-Aus am Dienstagabend im Bezirkspokal beim FC Sulingen kann in K.o.-Duellen wie diesem immer mal passieren. Dennoch gibt das Zustandekommen der Niederlage beim klassentieferen Bezirksligisten dem TuS-Trainer zu denken: „Es geht auch um Konzentration, Biss und Willen. Wenn wir dies nicht zeigen, kostet uns das Punkte – oder im Pokal das Weiterkommen.“ Zum Landesliga-Duell seines Tabellenzweiten am Samstag ab 16.00 Uhr beim Vierten HSC BW Tündern fordert er die Rückkehr zu diesen Tugenden.

Denn der Ex-Profi warnt: „Tündern spielt bisher eine sehr gute Runde. Die nur vier Gegentore fallen schon auf, aber auch in der Offensive bekommen wir es mit guten Leuten zu tun“, sagt er über die aktuell sicherste Abwehr und den viertbesten Angriff der Liga.

Für Sulingen komme viel darauf an, unnötige Fouls und die damit verbundenen Standards zu vermeiden und „keine Schnittstellen zu öffnen“, mahnt der 42-Jährige.

Mit seiner Abwehr rund um die Interims-Innenverteidiger Richard Sikut und Pierre-Maurice Neuse zeigte sich der Belgier zuletzt jedoch nicht unzufrieden: „Wir haben am Dienstag nur drei Chancen zugelassen.“ Allerdings fängt für ihn die Defensivarbeit weiter vorn an: „Wir müssen es schaffen, wieder über die vollen 90 Minuten die Zweikämpfe anzunehmen und den Gegner im Griff zu behalten, sodass wir ihm keine Torchance ermöglichen. Stattdessen haben wir uns zuletzt individuelle, einfache Fehler geleistet. Das ist verwunderlich, denn wir alle wissen, wie wir spielen und verteidigen.“

Vorn wünscht sich Schops zudem die Effizienz aus den ersten Partien: „Da müssen wir die Köpfe hoch nehmen, den besser postierten Mann sehen, den entscheidenden Pass spielen, die Flanken gut reinbringen und nicht überhastet abschließen, wenn wir uns schon mal durchgetankt haben.“

Das zuletzt doch umfangreiche Sulinger Lazarett könnte sich bis dahin gelichtet haben: Im heutigen Abschlusstraining „sehen wir, wer fit ist und wer nicht – aber es sieht bessser aus“, schildert Schops. Der zuletzt fehlende Mittelfeldmann Taiki Hirooka versprühte am Rande des Bezirkspokalspiels ebenfalls Optimismus: „Ich denke, dass es für mich bis zum Wochenende reicht.“

ck

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