Schops will gegen Heessel die Umsetzung des Konzepts sehen

Zurück in die Ordnung

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Sulingens Rechtsverteidiger Richard Sikut (helles Trikot) gewinnt viele Zweikämpfe und Kopfballduelle.

Sulingen - Nein, so richtig zufrieden war Maarten Schops nach dem 2:2 in Bavenstedt nicht. „Wir haben nicht gerade unser bestes Spiel gezeigt“, sagt der Trainer von Fußball-Landesligist TuS Sulingen. Das könne immer mal passieren, doch im Heimspiel am Sonntag (15.00 Uhr) gegen den Heesseler SV „will ich jetzt eine Reaktion von den Jungs sehen. Sie sind ein Stück weit in der Pflicht, wieder das auf den Platz zu bringen, was sie können“. Wie im Heimspiel beim 1:0 gegen Ramlingen – ein Spiel nahe an der Perfektion.

Dort stimmten Ordnung und Disziplin, Taktik. Und – ganz wichtig für den Trainer – es wurde gemeinsam stark gegen den Ball gearbeitet. Spielerisch könne sich jede Mannschaft verbessern, und das Spiel mit dem Ball sei auch immer von der Tagesform abhängig, doch „unser Konzept, das wir ausgegeben haben, kann und muss jeder Spieler zu jeder Zeit auf den Platz bringen“, mahnt Schops: „Das erwarte ich.“

Im Training hat die Mannschaft das bereits wieder umgesetzt. Und sie entwickelt sich auch fußballerisch stetig weiter. „Wir müssen immer wieder mutig sein, daraus lernen wir“, sagt Schops, der ausgemacht hat, „dass wir unser Niveau langsam aber sicher verbessern“. Das müsse die Mannschaft jetzt gegen den Heesseler SV auch umsetzen.

Das Hinspiel in Heessel hatte der TuS Sulingen hoch mit 4:1 gewonnen. Generell ist die Mannschaft, die in den vergangenen Jahren immer oben mitgespielt hat, in der Hinrunde nicht wie gewünscht in Fahrt gekommen. Schops begründet das mit einigen Turbulenzen, die im Verein herrschten. Es war eine Fusion mit dem TSV Burgdorf geplant. Die war eigentlich schon beschlossen, ehe der Zusammenschluss kurzfristig doch noch platzte. „Es sind da einige Sachen im Hintergrund passiert, die das Sportliche negativ beeinflusst haben“, vermutet der Sulinger Trainer. Und nachdem alles jetzt geklärt sei, „könnte sich das für Heessel befreiend auswirken“, mutmaßt Schops.

Von daher glaubt der Belgier, auf einen gefährlichen Gegner zu treffen, der – jenseits von Gut und Böse in der Tabelle – ohne Druck aufspielen wird. Außerdem hätte sich die Mannschaft in der Winterpause personell und auch taktisch verändert, berichtet Schops. Der hohe Hinspielsieg sei daher kein Maßstab mehr.

flü

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