Leymann und Müller gehen

TuS Sulingen erwartet zum Oberliga-Kehraus Titelaspirant Oldenburg

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Rajann Leymann wird am Samstag beim TuS Sulingen verabschiedet.

Sulingen - Eines steht jetzt schon fest: Wenn der TuS Sulingen am Samstag ab 16.00 Uhr den Oberliga-Zweiten VfL Oldenburg zum letzten Saisonspiel erwartet, lastet auf den Gästen erheblich mehr Druck als auf dem bereits abgestiegenen Aufsteiger.

Denn mit einem Sieg im Sportpark dürften die Oldenburger – bei einem gleichzeitigen Ausrutscher des aktuellen Spitzenreiters Lupo Martini Wolfsburg – die Meisterschaft feiern und wären direkt in der Regionalliga. Bei einer Niederlage und gleichzeitigem Wunstorfer Sieg gegen Uphusen wäre hingegen sogar die Aufstiegsrelegation futsch.

Maarten Schops ist sich dieser Situation der Mannschaft seines Kollegen Dario Fossi (bis 2016 Co-Trainer beim BSV Rehden) bewusst. Doch der TuS-Coach stellt klar: „Die Mannschaft will sich zu Hause mit einem Sieg aus der Oberliga verabschieden, und wir als Trainerteam haben nichts dagegen.“

Allerdings kann Schops vermutlich nicht auf alle Stammkräfte zurückgreifen: Kapitän Dennis Neumann kehrte erst jetzt ins Mannschaftstraining zurück, sein Abwehrkollege Atsushi Waki war unter der Woche krank. „Andererseits wollten wir sowieso denjenigen Spielanteile geben, die zuletzt nicht so zum Zuge gekommen sind – um sie für ihren hohen Trainingsaufwand zu belohnen“, schildert Schops. Zudem sollen sich „die noch einmal zeigen dürfen, die den TuS verlassen wollen“. 

Schops will die drei Punkte

Bisher sind das Mittelfeldspieler Rajann Leymann (26), seit sechs Jahren in der TuS-Ersten und an den Aufstiegen aus der Bezirksliga und Landesliga maßgeblich beteiligt, und Verteidiger Lauritz Müller (21), 2014 von der A-Jugend des JFV Rehden an die Sule gekommen. „Beide werden wir gebührend verabschieden – so, wie wir das immer in Sulingen machen“, verspricht ihr Noch-Trainer. Natürlich darf da das eine oder andere Präsent nicht fehlen.

Ansonsten haben Schops und seine Männer nichts zu verschenken: „Wir wollen die drei Punkte – auch wenn wir ein paar Angeschlagene haben“, unterstreicht der Sulinger Trainer: „Deren Einsatz entscheidet sich vielleicht erst kurzfristig.“ So lange legt er sich auch nicht auf ein taktisches Grundschema fest. „Aber es kommt auch nicht immer auf die Ausrichtung, sondern auf die Ausführung an – die Einstellung, etwas erkämpfen und erspielen zu wollen.“

ck

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