TuS-Trainer vermisst Kompaktheit

0:2: Schops nach erster Niederlage gefasst

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Mehmet Koc (rechts) hatte bei der besten Sulinger Gelegenheit nach der Pause Pech. So blieb es in Wolfsburg beim 0:2.

Wolfsburg - Jetzt hat es Oberliga-Aufsteiger TuS Sulingen doch erwischt: Bei Regionalliga-Absteiger Lupo Martini Wolfsburg kassierte die Mannschaft von Trainer Maarten Schops ihre erste Niederlage in der vierten Partie. Doch der 41-Jährige nahm das 0:2 (0:2) gefasst hin: „Irgendwann mussten wir ja mal verlieren, aber wir hätten den Zeitpunkt natürlich gern um ein paar Wochen nach hinten geschoben.“

Schops’ Enttäuschung hielt sich vor allem deshalb in Grenzen, weil „das Ergebnis so in Ordnung geht: Wir haben nicht so ins Spiel gefunden, wie wir uns das vorgenommen hatten, standen nicht so kompakt und diszipliniert und waren nicht aggressiv genug in den Zweikämpfen.“ Daraus resultierte auch das frühe 0:1: Petrus Amin nahm einen langen Ball an, sein erster Schuss wurde noch geblockt, aber im Nachsetzen traf der Lupo-Stürmer (7.). „Da haben wir nicht gut gegen den Ballführenden gearbeitet“, monierte Schops. Dem 2:0 durch Gracjan Konieczny (33.) war eine ähnliche Situation vorausgegangen. „Mit diesen langen Bällen haben uns die Wolfsburger überrascht“, schilderte der TuS-Coach: „Wir hatten mehr spielerische Mittel erwartet, aber sie haben es immer gezielt mit weiten Pässen versucht.“ Konieczny nahm die Kugel vor der Sulinger Viererkette an und fand die Lücke.

Erst danach kamen die Gäste zu einer gefährlichen Szene, doch die Direktabnahme von Pascal Löhmann ging knapp über den Querbalken (42.). Dementsprechend reagierte Schops zur Pause, brachte Hussein Saade als zweiten Stürmer neben Mehmet Koc. Zudem kam Sebastian Elvers, der mehr Druck über die linke Seite erzeugen sollte. „So wollten wir eine bessere Balance im Mittelfeld haben“, erklärte Schops. Doch die gute Wolfsburger Defensive ließ nicht mehr viel zu. Sulingen kam zwar besser aus den Startlöchern, Koc hatte jedoch mit einem guten Schuss Pech (knapp daneben/47.). „Wir hatten danach mehr Ballbesitz, aber der letzte Pass kam nicht an“, bedauerte der TuS-Trainer: „Beim einen oder anderen Konter hätten wir allerdings auch noch ein Gegentor kassieren können. Doch von dieser Niederlage geht die Welt nicht unter. Beim nächsten Mal müssen wir eben wieder alles abrufen, was wir können.“

ck

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