Sulingens Trainer Walter Brinkmann redet Gegner stark, sieht sein Team aber auf gutem Weg

Mit Schops ein Ass mehr im Ärmel

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Auch Sulingens Mannschaftskapitän und Mittelfeldakteur Dennis Neumann (r.) ist angeschlagen. ·

Sulingen - TuS-Trainer Walter Brinkmann lässt sich nicht die Laune verhageln: „Wir sind weit, ich habe ein gutes Gefühl, dass wir eine starke Leistung abliefern“, sagt er vor dem Wiederbeginn der Fußball-Landesliga. Wenn am Sonntag für Sulingen beim SV Ramlingen/Ehlershausen der Liga-Ernst beginnt, ist der Aufsteiger vom Papier her (Rang sieben) der Favorit gegen die Heim-Mannschaft (Platz 13).

Doch obwohl der Gegner mit acht Punkten weniger als Sulingen auf einem Abstiegsplatz liegt, lässt sich Brinkmann davon nicht einlullen. „Šie haben sehr viel Potenzial, gehören da unten niemals rein“, so der 51-Jährige, der durchaus als SV-Insider gilt. Schließlich glüht wöchentlich die Telefonleitung zwischen Brinkmann und seinem Kollegen Kurt Becker vom SV Ramlingen/Ehlershausen. Brinkmann spricht von einem „super Verhältnis“ zu Becker, mit dem er sich telefonisch über Stärken, Schwächen und die aktuelle Form der Liga-Konkurrenten austauscht. Was das eigene Formbarometer angeht, klingt der TuS-Trainer optimistisch: „Wir sind bereits bei 80, 90 Prozent.“

Dabei passte Brinkmann das 4:4 im letzten Test gegen den ambitionierten Bezirksligisten SV GW Mühlen am Dienstag auf Kunstrasen gar nicht in den Kram. Zu wackelig präsentierte sich die Defensive. „Da hat mir die taktische Disziplin gefehlt“, sagt der 51-jährige Trainer. Noch schlimmer: In Mehmet Koc, Salam Garaf, Dennis Neumann und Manuel Meyer zogen sich gleich vier Leistungsträger kleinere Blessuren zu, Einsatzwahrscheinlichkeiten unbekannt.

Doch trotz der verpatzten Generalprobe spricht Brinkmann von einer „guten und intensiven Vorbereitung“. Den Sulestädtern kam entgegen, dass sie auf ihrem Kunstrasenplatz regelmäßig in Testspielen Wettkampfpraxis sammeln konnten, der letzte Feinschliff soll sich nun aber auf dem Naturrasen geholt werden. Dann soll es am Sonntag mit dem von Brinkmann anvisierten Auswärtspunkt klappen. Im Hinspiel holten sich die Sulinger durch ein 1:0 gar drei Zähler, „aber das war eher glücklich“, erinnert sich Brinkmann: „Ramlingen war damals das bessere Team. Deshalb werden sie alles daran setzen, Revanche zu nehmen.“

Eine Schlüsselrolle, um dies zu verhindern, könnte Maarten Schops zukommen. Zwar kam der Routinier erst im Winter vom Bezirksligisten BSV Rehden II, doch „er ist voll drin, hat sich bereits integriert. Mit Maarten haben wir eine Führungpersönlichkeit mehr“, ist sich der 37-jährige Co-Trainer Thorolf („Toto“) Meyer sicher. Auch Brinkmann ist von den Fähigkeiten des 37-Jährigen überzeugt. „Er hat in der Zentrale seine Stärken, gibt dem Spiel Rhythmuswechsel und ist trotz seines fortgeschrittenen Alters körperlich noch sehr präsent. An ihm muss man erstmal vorbeikommen.“ · wie

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