„Keiner hat erwartet, dass wir jedes Spiel gewinnen“

Sulingen wartet seit vier Stunden auf ein Tor

Nach seiner Grippe befindet sich Taiki Hirooka wieder im Training. Die Kreativität des 27-Jährigen könnten die Sulinger am Sonntag in Göttingen gut gebrauchen. - Foto: Krüger
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Nach seiner Grippe befindet sich Taiki Hirooka wieder im Training. Die Kreativität des 27-Jährigen könnten die Sulinger am Sonntag in Göttingen gut gebrauchen.

Sulingen - Beim Begriff „Mini-Krise“ muss Maarten Schops lachen. „Ich weiß nicht, wo dieses Wort herkommt. Wir sind Aufsteiger. Wir können das schon alles sehr gut einschätzen. Keiner hat erwartet, dass wir jedes Spiel gewinnen“, betont der Trainer des Fußball-Oberligisten TuS Sulingen vor der Auswärtspartie bei der SVG Göttingen (Sonntag/14.00 Uhr).

Stimmt. Allerdings hat sein Team zuletzt erstmals in dieser Saison zweimal hintereinander verloren und wartet seit mehr als vier Stunden auf einen Treffer. Zumindest ein kleiner Durchhänger lässt sich da attestieren.

Jedoch spielt diese Liga auch völlig verrückt. Es habe sich bewahrheitet, „dass jeder jeden schlagen kann“, meint Schops. Als Zwölfter hat Sulingen nur vier Punkte Rückstand auf Platz drei und lediglich fünf Zähler Vorsprung auf den Vorletzten Göttingen. Bei einem Sieg würde das Team aus der Universitätsstadt also den Sulestädtern im Nacken sitzen. Und bei den Gastgebern war zuletzt ein Aufwärtstrend erkennbar. Seit drei Partien ist Göttingen ungeschlagen (jeweils 1:1 gegen Spelle-Venhaus und Uphusen sowie 1:0 gegen Lupo Martini). Sulingen sollte also gewarnt sein vor der langen Auswärtsreise (hin und zurück mehr als 400 Kilometer). Zumal es beim TuS noch einige personelle Fragezeichen gibt.

Vor dem Bersenbrück-Spiel war die Grippewelle über den Sulinger Kader geschwappt, Taiki Hirooka sowie Pierre Neuse geht es schon wieder recht gut, Sebastian Elvers ist noch angeschlagen. Zudem hat Kapitän Dennis Neumann mit einer Fußverletzung zu kämpfen. „Wir müssen schauen, ob es Sinn macht, dass er spielt – oder ob wir ihn als Vorsichtsmaßnahme schonen“, sagt Schops. Überhaupt will er die Ausfälle nicht als Ausrede gelten lassen. Das passiere nunmal in einer langen Saison: „Die Jungs, die jetzt reinkommen, müssen ihre Chance nutzen. So ist das im Sport.“ 

wie

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