Weißrusse Denis Maksimovich feiert beim 40:24 gegen Beckdorf Premiere im Barnstorfer Trikot

„Schön, dass ich jetzt helfen kann“

Kreis-Diepholz - Von Gerd TöbelmannDIEPHOLZ · Exakt um 21.05 Uhr wurde er gestern Abend von Trainer Heiner Thiemann zu Beginn der zweiten Halbzeit aufs Feld gelassen – fünf Minuten später warf er sein erstes Tor für den Handball-Regionalligisten HSG Barnstorf/Diepholz und am Ende stand ein 40:24 (21:12) gegen den SV Beckdorf zu Buche. Keine Frage: Der erste „Arbeitsstag“ von Neuzugang Denis Maksimovich ließ sich sehr gut an.

Der 31-jährige Weißrusse jedenfalls strahlte nach dem Abpfiff: „Es ist erst einmal schön, dass ich jetzt helfen kann und die Zeit des Aufbautrainings vorbei ist.“ Maksimovich hatte aufgrund einer Reizung der Plantarsehne unter dem Fuß bis dato noch keine einzige Sekunde für sein Team gespielt. Der Linkshänder, der vom Zweitliga-Absteiger OHV Aurich geholt wurde, versuchte etliche Behandlungsmethoden – eine mehrfach durchgeführte Strahlentherapie schlug jetzt offenbar an.

Und wie fühlte sich der Fuß nach 30-minütiger Belastung nun an? Maksimovich war zufrieden: „Es geht und wird hoffentlich immer besser. Wichtig war heute nach den drei Niederlagen zuvor aber, dass wir klar gewonnen haben.“

Trainer Heiner Thiemann jedenfalls war mit seinem neuen Halbrechten, der gestern auch ab und an in der Mitte auftauchte, zufrieden: „Man darf noch keine Wunderdinge von ihm erwarten. Er muss sich erst reinfinden. Aber er hat einige Tore gemacht, wir haben gewonnen – alles okay.“

So unterirdisch schlecht wie beim 18:24 zuletzt in Achim konnte Barnstorf nicht ein zweites Mal auftreten. Zumal in Tomas Lenkevicius der Abwehr-Chef und Gegenstoß-Initiator wieder an Bord war. „Klar hat das heute eine Menge ausgemacht“, wusste auch Thiemann.

Nach zehn Minuten war die Partie eigentlich beim 7:3 schon vorentschieden. Beckdorfs Haupttorschütze Stefan Völkers (7/3) mühte sich zwar, war nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Co-Leistungsträger Paul Gummert aber zu sehr auf sich allein gestellt. Zudem hatten Malte Helmerking und auch Marek Saloka stets ein waches Auge auf den Linkshänder.

Barnstorf baute den Vorsprung Tor um Tor aus und ging mit einem 21:12 in die Kabine. Und mit Beginn der zweiten 30 Minuten stand der Hüne Maksimovich nun am Mittelkreis – endlich hatte seine Leidenszeit ein Ende.

Mit zunehmender Spieldauer erlahmte der Widerstand der Gäste mehr und mehr, so dass Thiemann kräftig rotieren ließ, um seiner „Rasselbande“ um Tobias Meyer, Martin Golenia oder Jan-Eric Rechtern noch Einsatzzeit zu gewähren. Die letzten Minuten waren zwar ab und an „vogelwild“, aber bei einer 36:22-Führung (55.) können gerade den „Greenhorns“ schon mal die Gäule durchgehen. Das ist schon okay – wie auch die Premiere von Denis Maksimovich.

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