Sulinger Linkshänder zieht sich beim 25:47 gegen TV Langen Haarriss im Sprunggelenk zu

Schock nach Meyers Verletzung

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Sulingens Linkshänder Björn Meyer (beim Wurf) zog sich bei der Niederlage in Langen eine schwere Knöchelverletzung zu und fällt nun mehrere Wochen aus. ·

Sulingen - Das nackte Ergebnis ist dramatisch: Gleich mit 25:47 (15:20) ging Handball-Landesligist TuS Sulingen im letzten Spiel des Jahres beim Tabellenzweiten TV Langen unter. Bei genauerer Betrachtung jedoch relativiert sich die Klatsche. Grund: Die Gäste waren ab der 38. Minute regelrecht geschockt, als sich Linkshänder Björn Meyer nach einem Foulspiel schwer am rechten Knöchel verletzt hatte.

Vermutlich sechs bis

acht Wochen Pause

Doch von vorn: Die Sulinger boten dem Spitzenteam bis zum 13:14 (24.) ein offenes Gefecht. „Da waren wir gut drauf und haben wenig falsch gemacht“, meinte Spielertrainer Ingolf Semper. Danach nahm der TuS aber einen Gang raus, was Langen zur 20:15-Pausenführung nutzte.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit deutete zunächst wenig auf die spätere Klatsche hin. Bis zu eben jener fatalen 38. Minute, in der Meyer nach einem Rempler übel umknickte und wimmernd auf dem Hallenboden kauerte. Bei einer späteren Untersuchung im Debstedter Krankenhaus wurde dann der Haarriss im Knöchel diagnostiziert. „Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Björn damit wohl sechs bis acht Wochen ausfallen wird. Für uns ist das umso bitterer, da er unser einziger Linkshänder ist“, meinte Semper.

Nach Meyers Verletzung und der wenig später folgenden Roten Karte gegen Jonas Langnau (dritte Zeitstrafe) brachen bei den Sulingern alle Dämme. „Die Jungs haben nur noch auf die Bank geguckt, wie es denn Björn nun geht“, berichtete Semper.

Langen zeigte nur wenig Mitgefühl, lag in der 50. Minute mit 40:23 vorn und tat auch danach noch etwas für das eigene Torkonto. · töb

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