Startnummer 21: Finja Nienaber

Finja Nienaber

DLRG-Landesmeisterin Finja Nienaber beim Training im Bassumer Hallenbad in der Disziplin „Retten ohne Flossen“ mit einer Puppe im Schlepptau. - Foto: Kollschen

Bassum - Von Berthold Kollschen. „Das ist schon cool, bei den Landesmeisterschaften der DLRG zu gewinnen“, strahlt Finja Nienaber. Die 13-Jährige aus dem Ortsverband Bassum setzte sich bei dem Wettbewerb der Rettungsschwimmer im April 2016 in Oldenburg unter 23 vorqualifizierten Finalisten durch und belegte in ihrer Altersklasse Platz eins.

Der Wettkampf setzt sich aus einem 100-Meter-Hindernisschwimmen, einer 50-Meter-Stecke Retten ohne Flossen und einer 50-Meter-Strecke Retten mit Flossen (beides mit einer Puppe im Schlepptau) zusammen. Es ist ein Schwimm-Mehrkampf, bei dem es einerseits auf Schnelligkeit, andererseits aber auch auf Technik und Geschicklichkeit ankommt. Das alles beherrscht Finja Nienaber perfekt, sodass es an ihrem Sieg bei der Landesmeisterschaft vorab kaum einen Zweifel gegeben hatte. Qualifiziert hatte sie sich bei den Bezirksmeisterschaften in Garrel.

Schon ein Jahr zuvor hatte die seinerzeit Zwölfjährige auf sich aufmerksam machen können. Sie wurde Bezirksmeisterin, schaffte bei den Landesmeisterschaften den hervorragenden zweiten Platz und damit die Vizelandesmeisterschaft, um anschließend bei den Deutschen Meisterschaften 2015 in Osnabrück einen beachtlichen 13. Rang zu erreichen.

„Finja ist eine sehr talentierte und ehrgeizige Schwimmerin“ schwärmen ihre Trainerinnen Jennifer Hanken und Carina Verhoeven unisono. Sie haben ihren Schützling zu allen Meisterschaften begleitet und sie auch erfolgreich gecoacht, was die Ergebnisse letztendlich in beeindruckender Weise untermauern.

Auch mit der Mannschaft, dazu gehören insgesamt fünf Aktive, war Finja Nienaber 2016 erfolgreich. Bei den Bezirksmeisterschaften stand das Team bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Treppchen.

Nienaber gehört seit 2009 der DLRG-Ortsgruppe Bassum an. Für den Mehrkampf im Rettungsschwimmen trainiert sie einmal wöchentlich, während sie als Schwimmerin des TSV Bassum zweimal pro Woche ins Wasser geht. „Ich schwimme alle Lagen“, sagt die 13-Jährige, die auch bei den reinen Schwimmwettkämpfen sowohl auf Bezirks- als auch auf Landesebene schon großartige zweite und dritte Plätze eingesammelt hat.

„Schwimmen ist mein großes Hobby“, sagt die junge, schon sehr erfolgreiche Sportlerin. Ihr großes Ziel: „Gute Plätze bei den „Deutschen. Möglichst einmal ganz oben stehen, doch das dürfte bei der herrschenden Leistungsdichte wohl sehr schwer werden.“

Finja Nienaber besucht die achte Klasse des Gymnasiums in Syke, schätzt sich selbst als gute Schülerin ein („Ich will auf jeden Fall Abitur machen“) und bezeichnet sich als vielseitig interessiertes Mädchen: „Ich gehe im TSV Bassum noch turnen und spiele in der Bläserklasse des Gymnasiums Querflöte.“

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