Als kleiner Verein zählt Heiligenrode längst zu den festen Größen in der Tischtennis-Oberliga der Frauen

Schneider: „Es ist immer noch etwas Besonderes“

Ricarda Hubert, Julia Aust, Nele Schlaak, Denise Kleinert und Melanie Schneider (Bild v.l.) fühlen sich in der Oberliga pudelwohl.

HEILIGENRODE (drö) · Sie sind die absoluten Dauerbrenner in der Tischtennis-Oberliga der Damen. Vor genau zehn Jahren nahm die Heiligenroder Erfolgsgeschichte ihren Lauf, als das TSV-Quartett über die Relegation in die vierthöchste deutsche Spielklasse aufstieg.

Zwar ging es nach nur einer Saison zurück in die Verbandsliga, doch der sofortige Wiederaufstieg ließ nicht lange auf sich warten. Erneut setzten sich die Heiligenroderinnen in der Relegation durch und gehören seitdem zum Oberliga-Establishement.

„Das war gerade zu Beginn super spannend. Die neuen und vor allem viel besseren Gegner haben uns richtig motiviert. Wir wollten allen zeigen, dass auch ein kleiner Verein wie Heiligenrode in der Oberliga bestehen kann“, erinnert sich die damalige Mannschaftsführerin Meike Schiffner gerne an den Anfang der Heiligenroder Erfolgsstory zurück. Schiffner gehört mittlerweile zwar nicht mehr zum Team, aber in Nele Schlaak, Melanie Schneider und Ricarda Hubert sind immerhin drei Spielerinnen seit dem ersten Oberligatag dabei. „Wir fühlen uns auch richtig wohl in dieser Spielklasse. Selbst nach den ganzen Jahren ist es immer noch etwas Besonderes, derart hoch zu spielen. Der Spaßfaktor ist unverändert hoch“, ist bei der langjährigen Spitzenspielerin Schneider kein Anzeichen von Oberliga-Müdigkeit zu erkennen.

Zumal der TSV auf das bisher Erreichte mehr als stolz sein kann. Stets wurde der Klassenerhalt souverän unter Dach und Fach gebracht. Fast wäre dem TSV-Quartett vor zwei Jahren sogar der ganz große Wurf geglückt. Als sensationeller Vizemeister stritten Schneider und Co. in der Relegation um den Aufstieg in die Regionalliga, scheiterten dort dann aber relativ chancenlos.

Ganz so erfolgreich ist das Zugpferd des Kreises Diepholz derzeit zwar nicht, dennoch kann sich auch der momentane vierte Rang sehen lassen. Eine Spitzenplatzierung wie 2007 dürfte in naher Zukunft allerdings nicht wieder realisierbar sein. „Das war eine einmalige Sache. Für uns ist bereits jedes Jahr der Klassenerhalt ein Riesenerfolg“, merkt Schneider zu Recht an. Dieses Ziel sollte für die Formation Denise Kleinert, Nele Schlaak, Melanie Schneider, Ricarda Hubert und Julia Aust auch in Zukunft keine unüberwindbare Hürde darstellen. In dieser Serie mit Sicherheit nicht und auch in der kommenden Saison ohne Schlaak (studiert ein Jahr in Finnland) müsste für den TSV der Klassenerhalt machbar sein. Schließlich sind die Heiligenroderinnen mittlerweile ein fester Oberliga-Bestandteil und gedenken laut Schneider „daran auch nichts zu ändern“.

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