Vorstandsmitglieder in Ämtern bestätigt / Zwei Sportreferenten werden eingestellt

Schnabel bleibt KSB-Chef

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Der wiedergewählte KSB-Vorsitzende Peter Schnabel (vorn re.) mit den Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführer Werner Eilers (re.), Sara Finke, Rolf Ehlers, Cornelia Bockhop-Lohmeier (hinten v.l.) sowie Inge Schmidt-Grabia und Wilhelm Köster. ·

Syke - Beim Kreissporttag des KSB Diepholz wurde Vorsitzender Peter Schnabel und mit ihm die Kreis-Vorstandsmitglieder Inge Schmidt-Grabia (Öffentlichkeitsarbeit), Axel Knoerig (Sportentwicklung), Rolf Ehlers (Finanzen), Wilhelm Köster (Organisation und Vereinsentwicklung) sowie Cornelia Bockhop-Lohmeier (Bildung) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

In seinem Rechenschaftsbericht informierte Schnabel über die Fortentwicklung der Kooperation zwischen den Kreissportbünden Diep holz und Nienburg, die zu einer leistungsfähigen Sportregion geführt und es ermöglicht habe, schon in Kürze zwei Sportreferenten einzustellen. Der Referent für Bildung und Sportjugend werde vom KSB Diep holz eingestellt, der KSB Nienburg werde den Referenten für Vereins- und Sportentwicklung einstellen. Beide seien jedoch gleichermaßen für die gesamte Sportregion zuständig. Ziel sei es, die Bildungsarbeit zu stärken und die Qualifikation von ehrenamtlich Tätigen zu verbessern. Nur so könnten für die Zukunft erfolgreiche Sportangebote entwickelt werden.

Schnabel bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen in den Sportvereinen, die durch ihr Engagement einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung von Lebensqualität leisten. Sein Dank galt auch Städten, Gemeinden, dem Landkreis und den Banken des Kreises, deren fördernde Hilfe die hervorragende Sport-Infrastruktur erst ermögliche.

Kritisch merkte er die nicht immer korrekte Antragstellung bei Übungsleiterzuschüssen an und appellierte an alle Vereine, die Beantragung wahrheitsgemäß vorzunehmen.

Landrat Cord Bockhop hatte in seinem Grußwort an wichtige gesellschaftliche Veränderungen wie die Einrichtung der Ganztagsschulen mit ihren Auswirkungen auf die Vereine erinnert. Darauf müssten die Vereine durch eine veränderte Nachwuchsarbeit reagieren. Sie sollten die GTS nicht als Gefahr, sondern als Chance betrachten. „Gehern Sie in die Schulen. Die Zeit läuft“, ermunterte er die Vereinsvertreter.

Als Sprecher der Bürgermeisterkonferenz versprach der Stuhrer Bürgermeister Niels Thomsen, in den Kommunen auch in Zukunft Rahmenbedingungen zu gewährleisten, wie sie dem Anspruch des Sports entsprechen.

Nach Aussage von Schatzmeister Rolf Ehlers konnte der finanzielle Rahmen für die Einstellung eines Sportreferenten gesichert werden. 2013 hätten auch ausreichend Mittel für die Bezuschussung im Sportstättenbau zur Verfügung gestanden. Allerdings seien die Förderrichtlinien geändert worden. „Das neue Fördersystem muss noch genauer untersucht werden“, erklärte Schnabel, der auch die Gespräche mit der Volkshochschule hinsichtlich der Abgrenzung der VHS-Sportangebote fortsetzen wird.

Der KSB wünscht eine engere Zusammenarbeit mit den Vereinen in den Bereichen Migration, Inklusion, Überalterung und Ganztagsschulen. „Hier ergeben sind Veränderungen, denen wir uns stellen wollen“, erklärte Cornelia Bockhop-Lohmeier. Sie erwartet Anregungen aus den Vereinen. „Meldet uns, was ihr braucht. Wir helfen euch“, versprach sie. Innovative Ideen sammelt auch Dagmar Finkmann, die den Delegierten die Aktion „Sterne des Sports“ vorstellte. · bt

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