Bassumer Bundesliga-Schützen mit Doppel-Erfolg aus Fahrdorf zurück / Olena Kostevych mit bestem Einzelergebnis

Schmoren im Stau schockt Sportgilde nicht

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Auf Bassums Artur Gevorgjan war Verlass: Der an Nummer zwei der Sportgilde gesetzte Routinier ließ mit seinen beiden Siegen nichts anbrennen.

Bassum - Das war ein Bundesliga-Start nach Maß für die Sportgilde Bassum! Das Team von Trainer Michael Meinhard kehrte mit zwei Siegen vom Auftakt aus Fahrdorf zurück.

Nach dem 4:1 am Samstagabend bei den „Sportschützen Fahrdorf und Umgebung“ folgte gestern – ebenfalls auf der Fahrdorfer Anlage – ein 3:2 über Olympia Berlin. „Ein Super-Auftakt“, freute sich Sportgilde-Trainer Michael Meinhard: „Wir sind auf dem Weg, den wir uns vorgenommen haben“, urteilte er mit Blick auf den anvisierten Titel.

Auf dem Weg nach Schleswig-Holstein hingegen kamen die Bassumer mächtig ins Schwitzen – denn sie schmorten im Stau auf der A 7. „Es hätte zwar eine gewisse Karenzzeit gegeben, aber danach hätte das die ersten Punktverluste bedeutet“, verdeutlichte Meinhard das unmissverständliche Reglement im Fall des Nichtantretens.

Doch die Gäste schafften es einigermaßen, mussten allerdings das Abschlusstraining auf der Fahrdorfer Anlage sausen lassen. Rückkehrerin Olena Kostevych hatte damit aber kein Problem, legte an Position drei mit 390 Ringen die Tagesbestleistung hin und distanzierte Fahrdorfs Michael Bäcker um satte 23 Zähler. Knapper ging das Duell zwischen Bassums Antje Noeske und Fahrdorfs Nummer fünf Gaglik Sahakian aus, doch das 366:364 bedeutete den nächsten Punkt für Bassum. Die weiteren fuhren Pierre Michel und Routinier Artur Gevorgjan an zwei ein. Nur Neuzugang Valerij Samojlenko hatte auf der Spitzenposition gegen Zorana Arunovic keine Chancen. „Das war eine klare Niederlage, aber Zorana zeigte, warum sie die absolute Nummer eins der Damen-Weltrangliste ist“, erkannte Meinhard die Leistung der Serbin an.

Tags darauf hingegen lieferte sich der in Hamburg lebende 58-Jährige den packendsten Fight des Wochenendes: Berlins Spitzenkraft Wojciech setzte sich gegen ihn mit nur einem Ring mehr durch. „Das war spannend bis zum letzten Schuss“, schnalzte Meinhard mit der Zunge. Eine Zehn im letzten Versuch hätte Samojlenko das Stechen beschert – aber egal: Zu diesem Zeitpunkt stand der Bassumer Triumph über die Hauptstädter bereits fest, denn zuvor hatte Pierre Michel Holger Buchmann um zehn Ringe distanziert, und der für Antje Noeske ins Team gerückte Albert Grieskamp rechtfertigte seinen Einsatz mit einem 379:365 über Hauke Kenzler. „Ich hatte trotz Antjes Sieg am Samstag so ein Gefühl, dass ich die Mannschaft umbauen sollte“, erklärte Meinhard die Umstellung. Weil zudem noch Gevorgjan Torsten Dworzak den letzten Nerv raubte, reichte es zum Doppel-Sieg im Norden. „Nach Arturs Serien von 97, 96 und 97 Ringen ist dann Dworzaks Tasche durch den Raum geflogen“, berichtete Meinhard schmunzelnd. Da fiel dann auch die Kostevych-Niederlage gegen Florian Schmidt nicht mehr großartig ins Gewicht.

„Vor einem Saisonstart weiß man ja nie, wo man steht, aber das war ein rundum positives erstes Wettkampf-Wochenende“, freute sich Meinhard. · ck

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