Rehdens Christian Schiffbänker stellt mit einem herrlichen Treffer das 1:0 in Goslar sicher

„Schiffi“ macht den Unterschied

Mit einem Traumtor avancierte Christian Schiffbänker gestern zum Matchwinner in Goslar.

Kreis-Diepholz - REHDEN (ahe) · Überzeugend, überzeugend: Fußball-Oberligist BSV Rehden musste sich gestern mit Regionalliga-Absteiger Goslarer SC messen und zeigte eine klasse Leistung. Mit einem 1:0 (1:0)-Sieg und drei Punkten kam das Team von Uwe Brunn aus dem Harz zurück.

„Im Vergleich zum Pokalspiel in Oldenburg war das eine klare Steigerung. Kompliment an meine Mannschaft, eine sehr geschlossene Leistung“, sagte Brunn, der bereits nach 15 Minuten den entscheidenden Treffer durch Christian Schiffbänker bejubeln konnte. Mehmet Koc hatte dem Mann mit der Nummer zehn den Ball zugepasst. Was Schiffbänker dann damit anstellte, war grandios. Aus halbrechter Position schickte er das Spielgerät als Heber auf den Weg in das lange Eck – 1:0, überragende Aktion.

Goslars Filip Sajbidor (19.) hatte es bei seiner Möglichkeit im Vergleich wesentlich einfacher, als er frei von BSV-Schlussmann Rene Damerow auftauchte. Pech und Unvermögen des Goslarer Angreifers verhinderten in dieser Szene den Ausgleich, denn das Leder sprang vom Innenpfosten in die Arme Damerows. Dem Keeper war es in der Folge zu verdanken, dass Rehden mit der Führung in die Pause gehen konnte. Die größten Chancen vereitelte er jeweils gegen Steve Ridder (35./38.), der sich erst durch die Viererkette des BSV mogelte und später mit einem Freistoß aus 18 Metern scheiterte. Gut möglich, dass die Partie gekippt wäre, wenn Goslar in diesen Minuten ein bisschen mehr Abgebrühtheit an den Tag gelegt hätte.

Nach dem Seitenwechsel konnten die technisch starken Gastgeber das hohe Tempo jedoch nicht mehr gehen, stattdessen wurde der Griff des BSV wieder fester. Die Defensive um Aushilfs-Innenverteidiger Maarten Schops stand souverän und leitete einen Konter nach dem anderen ein. Doch weder Koc (46.), noch Alexander Burghardt (64.) oder Schiffbänker (88.) konnten eine Entscheidung herbeiführen. „Das gibt natürlich Anlass zur Kritik. Die Möglichkeiten müssen wir einfach besser nutzen“, sagte Uwe Brunn. Ansonsten gab es kaum Grund zum Mäkeln. „Wir haben bei einem Absteiger aus der Regionalliga gewonnen. Das ist nicht selbstverständlich“, fand der zufriedene Coach.

Selbstverständlich hätte es dagegen für Stürmer Benjamin Belka sein müssen, in der Schlussminute das 2:0 zu erzielen. Dass der Ball aber aus fünf Metern neben dem Pfosten landete, erschrak den gerade für Sergej Dikhtiar eingewechselten Neuzugang selbst wohl am meisten.

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