Schiedsrichter-Vereinigung des Kreises Diepholz zeichnet sieben Unparteiische aus

Dank für viele Jahrzehnte an der Pfeife

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Armin Raschke, Siegfried Wilkens, Claus-Peter Wessel, Günter Hüber und Thomas Meyer (v.l.) sowie Hans Fichtner (r.) und Otto Hahslbauer (4.v.r.) wurden von Friedrich Wietelmann (3.v.r.), Gerhard Bobrink (2.v.r.) und Werner Bollow (5.v.r.) mit Ehrennadeln ausgezeichnet.

Bassum - Einige Jahrhunderte an Einsatzzeiten für den Fußball kamen jetzt in der Bassumer Sportarena zusammen. Friedrich Wietelmann als Vorsitzender der Schiedsrichter-Vereinigung hatte sie eingeladen, um sie zusammen mit seinem Stellvertreter Gerhard Bobrink für langjährige Mitgliedschaft auszuzeichnen. Klar, dass sich da auch der Fußball-Kreisvorsitzende Andreas Henze und Kreisschiedsrichter-Obmann Werner Bollow sehen ließen um den Dauerbrennern aus Reihen der Unparteiischen zu danken.

Zwei Referees erhielten die goldene Ehrennadel der Vereinigung für mehr als 30-jährige Tätigkeit: Thomas Meyer und Claus-Peter Wessel, beide vom TuS Sudweyhe. Meyer leitete Spiele bis zur Bezirksliga, inzwischen bis zur Kreisliga. Zudem erinnerte Wietelmann an Meyers Einsatz für die Schiedsrichter-Zeitung und die Internetseiten des Fußballkreises. Noch heute arbeitet Thomas Meyer im Schiedsrichter-Ausschuss des Kreises mit. Wessel war zwölf Jahre lang Schiri im Bezirk und pfeift bis heute auf Kreisebene.

Die goldene Ehrennadel mit der darauf versehenen Zahl „40“ bekamen vier routinierte Referees. Die erste ging an Otto Hahslbauer vom TSV Okel, der seine Schiedsrichter-Laufbahn 1970 beim MTV Riede begann. Nach der Gebietsreform wechselte er zum TSV Okel, für den er Partien bis hinauf zur damaligen Verbandsliga leitete. Noch heute pfeift das ehemalige Vorstandsmitglied der Schiedsrichter-Vereinigung bis zu 100 Spiele pro Jahr im Herren-, Frauen- und Jugendbereich.

Günter Hüber hat seit seiner Schiri-Ausbildung vor mehr als 40 Jahren immer für den TV Stuhr gepfiffen. 15 Jahre lang setzte er sich als Schiedsrichter-Obmann für seine Kollegen im TVS ein. Noch heute leitet er Spiele im Altherren- und Jugendbereich.

Ebenfalls Obmann in seinem Club war Armin Raschke – und das sogar zwei Jahrzehnte beim TuS Wagenfeld. Zudem sorgte der einstige Bezirks-Schiri, der 1968 die Prüfung bestanden hatte, fünf Jahre lang als Ansetzer dafür, dass möglichst alle Spiele mit Unparteiischen besetzt wurden.

Ebenfalls für 40 Jahre als Schiedsrichter wurde Siegfried Wilkens vom SV Marhorst geehrt. Das empfand er als würdigen Abschluss seines Laufbahn-Endes. Wilkens war nicht nur als Schiedsrichter unterwegs, sondern hat über 20 Jahre im Vorstand seines Vereins SV Marhorst mitgearbeitet, davon 16 Jahre als Vorsitzender.

Die goldene Ehrennadel mit der „50“ erhielt Hans Fichtner vom SV Heiligenfelde, der seit 1959 der „schwarzen Zunft“ angehört. Er war im damaligen Bezirk Huntegau sowie in den Kreisen Vechta und Cloppenburg unterwegs – und zählte an der Linie zum Gespann des damaligen Verbands-Schiedsrichters Wilhelm Legenhausen in der Amateur-Oberliga. 34 Jahre lang arbeitete Fichtner im Jugend- und Spielausschuss sowie jahrelang im Vorstand des SV Heiligenfelde als Jugend- und Spartenleiter. Fichtner ist weiterhin Beobachter im Kreis – und freut sich, wenn er jungen Schiedsrichtern helfen kann, den Aufstieg in höhere Klassen zu schaffen.

ck

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