Bundesliga-Squasher fertigen SC Hasbergen mit 4:0 ab

1. SC Diepholz überzeugt als Team

Punktete gegen Stephan Gausmann: Spielertrainer Dennis Jensen vom 1. SC Diepholz.
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Punktete gegen Stephan Gausmann: Spielertrainer Dennis Jensen vom 1. SC Diepholz.

Sieben Spiele, drei Siege und vier Niederlagen: Die Bundesliga-Squasher des 1. SC Diepholz haben neun Punkte geholt, belegen damit in der Nord-Gruppe Platz fünf. An zwei Wochenenden (Bremen und Paderborn) wickelten sie nach der langen Corona-Pause in einer Einfachrunde die Saison 2020/2021 ab.

Paderborn – Der 1. SC Diepholz hat die Bundesliga-Saison 2020/21 mit einem ordentlichen fünften Tabellenplatz in der Nord-Gruppe abgeschlossen. Spielertrainer Dennis Jensen wirkte nach zwei kräftezehrenden Wochenenden zufrieden: „Nach der langen Wettkampfpause haben wir als Mannschaft hervorragend agiert.“ Eines freut den 45-Jährigen: „Ich bin froh, dass die Squash-Bundesliga die Pandemie bis dato ohne Spielzeitverlust überstanden hat.“

Am zweiten Wettkampfwochenende mussten die Kreisstädter im Ahorn-Sportpark in Paderborn dreimal ran, unterlagen am Freitagabend Airport Squash & Fitness Berlin mit 1:3, fertigten einen Tag später Aufsteiger SC Hasbergen mit 4:0 ab. Am Sonntagvormittag verloren sie gegen den 1. Bremer SC mit 1:3.

Jensen zog nach den Mammutaufgaben in Bremen und Paderborn Bilanz: „Finanziell hat uns das als Verein einiges abverlangt, aber wir blicken jetzt weiter nach vorn. Ich hoffe auf die breite Unterstützung für die nächste Bundesligaspielzeit, die für den 1. SC Diepholz im Oktober beginnen soll.“

1. SC Diepholz - Airport Squash & Fitness Berlin 1:3: Zum Auftakt stand das Match gegen Airport Squash & Fitness Berlin an. Dustin Eickhoff gewann zwar gegen Jonathan Kovac den Auftaktsatz, doch danach riss der Faden bei dem 28-Jährigen, sodass er mit 1:3 den Kürzeren zog. Julian Kischel präsentierte sich in Topform und ließ an Position drei Julian Wollny mit tempo- und variantenreichem Spiel nicht zur Entfaltung kommen und glich für seine Farben aus. Im oberen Paarkreuz waren die Hauptstädter mit ihren beiden spanischen Topleuten Hugo Varela und Bernat Jaume favorisiert. Dieser Rolle wurden sie voll gerecht und fuhren den Sieg für Berlin ein – trotz guter Gegenwehr von Dylan Bennett und Diepholz’ tschechischem Nationalspieler Martin Svec.

SC Hasbergen - 1. SC Diepholz 0:4: Keine 24 Stunden später folgte das Match gegen Schlusslicht SC Hasbergen. Hier wurden die Kreisstädter ihrer Favoritenrolle absolut gerecht. In der Besetzung Dennis Jensen, Julian Kischel, Dylan Bennett und Martin Svec gelang ein sehr souveräner und auch in der Höhe verdienter 4:0-Erfolg im Niedersachsenderby. Der 1. SC Diepholz schob sich somit vor dem letzten Match gegen den 1. Bremer SC auf den dritten Tabellenplatz vor.

1. Bremer SC - 1. SC Diepholz 3:1: Jensen trauerte den vergebenen Chancen hinterher: „Wie schon gegen Berlin und auch in der Woche zuvor gegen Sportwerk Hamburg lag für die Diepholzer eigentlich noch mehr drin.“ Bremen begann das Nordderby in Person von Simon Wolter furios, der Dustin Eickhoff nicht den Hauch einer Chance ließ. Julian Kischel hatte den Ausgleich gegen Felix Göbel auf dem Schläger, doch der Entscheidungssatz ging an den Weserstädter. Für den Anschluss sorgte im Spitzenspiel Martin Svec, der den starken Engländer Olivier Pett in vier Abschnitten in Schach hielt. „Ich freue mich immer, für Diepholz zu spielen, das ist ein Club und eine Stadt, die Squash lebt“, bilanzierte der sympathische Tscheche den Bundesliga-Auftritt.

Der Niederländer Dylan Bennett konnte gegen den Belgier Joeri Hapers nicht sein gewohntes Potenzial abrufen, da sich beim 36-Jährigen muskuläre Probleme bemerkbar machten.

Unter dem Strich des zweiten Wettkampfwochenendes bleiben starke Leistungen der Diepholzer Squasher, die einmal mehr ihre Bundesliga-Tauglichkeit unter Beweis gestellt haben.

Stenogramme

1. SC Diepholz - Airport Squash & Fitness Berlin 1:3: Martin Svec - Bernat Jaume 1:3 (7:11, 2:11, 12:10, 8:11); Dylan Bennett - Hugo Varela 0:3 (9:11, 4:11, 5:11); Julian Kischel - Julian Wollny 3:1 (11:4, 7:11, 11:4, 11:7), Dustin Eickhoff - Jonathan Kovac 1:3 (11:7, 9:11, 3:11, 4:11).

SC Hasbergen - 1. SC Diepholz 0:4: Sebastiaan Hofman - Martin Svec 0:3 (9:11, 7:11, 8:11); André Igelbrink - Dylan Bennett 0:3 (9:11, 3:11, 8:11), Tim Breidenbach - Julian Kischel 0:3 (1:11, 2:11, 2:11), Stephan Gausmann - Dennis Jensen 1:3 (10:12, 11:6, 8:11, 8:11).

1. Bremer SC - 1. SC Diepholz 3:1: Olivier Pett - Martin Svec 1:3 (11:8, 9:11, 3:11, 6:11); Joeri Hapers - Dylan Bennett 3:0 (11:8, 11:3, 11:3); Felix Göbel - Julian Kischel 3:2 (5:11, 14:12, 11:9, 10:12, 11:4; Simon Wolter - Dustin Eickhoff 3:0 (11:3, 11:2, 11:5).

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