Doppelpack beim HSC Hannover / TuS Sulingen dreht ein 0:2 / Lob für Keeper Schröder

Sandmanns Weckruf – 4:3

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Doppeltorschütze: Sören Sandmann. ·

Sulingen - Jetzt ist auch auswärts der Knoten geplatzt: Trotz eines frühen 0:2-Rückstandes drehte Fußball-Landesligist TuS Sulingen gestern die Partie noch und setzte sich beim HSC Hannover am Ende auch verdient mit 4:3 (1:2) durch.

Mit einem Doppelpack hatte Linksverteidiger Sören Sandmann wesentlichen Anteil an der Aufholjagd der Gäste, die damit ihren ersten Dreier in der Fremde feierten. In Erinnerung an ihren kürzlich verstorbenen langjährigen Betreuer Dieter Schröder spielten die Sulinger mit Trauerflor. „Es war heute auch ein Sieg für unseren Dieter“, sagte TuS-Trainer Walter Brinkmann.

Der Coach sah eine turbulente Anfangsphase, in der Felix Krüger die Hausherren bereits in der siebten Minute mit 1:0 in Führung brachte. Nur fünf Minuten später erhöhte erneut Krüger auf 2:0. „Wir haben einfach nicht ins Spiel gefunden, waren nicht präsent genug“, seufzte Brinkmann.

Doch das änderte sich nach gut einer Viertelstunde. Sulingen hatte seine beste Phase. „Da haben wir den Gegner an die Wand gespielt, waren absolut dominant“, sagte Brinkmann. Doch Mehmet Koc, Salam Garaf und Manuel Meyer mit einem Lattenkracher hatten kein Glück. In der 30. Minute gelang Sören Sandmann nach Zuspiel von Koc doch noch der Anschlusstreffer – es war der Weckruf für eine aus Sulinger Sicht turbulente zweite Halbzeit.

Denn wer weiß, wie die Partie gelaufen wäre, hätte Sulingen Torwart David Schröder in der 48. Minute nicht mit einer Glanzparade gegen Krüger gerettet (48.). „1:3 – das wäre unser Genickschuss gewesen“, mutmaßte Brinkmann.

So aber glich auf der anderen Seite Pierre Neuse nach schöner Einzelaktion zum 2:2 aus (52.). Sulingens Juwel kam über rechts, ging nach innen und knallte den Ball mit links ins lange Eck. „So ein Ding machst du nur, wenn du beidfüßig bist“, strahlte Brinkmann. Doch damit nicht genug: Erneut Sandmann (65.) und Thorolf Meyer (67.) trafen zum 4:2. Sulingen hatte das Spiel komplett gedreht. Das Elfmetertor von Markus Finn zum 3:4 (90.) hatte dann nur noch statistischen Wert. · flü

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