Sandmann und Wollenhaupt sichern Platz sechs gegen Hegelsberg / 0:5 gegen Broistedt

Bassum die goldene Bundesliga-Mitte

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Bassums Stefan Pabstmann ging in den letzten beiden Duellen leer aus.

Bassum - Die goldene Mitte: Als Sechster von zwölf Teams beendete der Schützenverein Bassum von 1848 seine erste Saison nach dem Wiederaufstieg in die Luftpistolen-Bundesliga. Die zwei Einzelpunkte am Samstag gegen Verfolger SV Hegelsberg-Vellmar reichten, um diese Position zu festigen. Das gestrige Duell gegen den damit ungeschlagen gebliebenen Spitzenreiter SB Broistedt endete erwartungsgemäß mit einem 0:5. „Das hatten wir fast eingeplant, aber mit den einzelnen Ergebnissen können wir natürlich nicht zufrieden sein“, bilanzierte Bassums Sportleiter Jens Voß.

SV Bassum von 1848 - SV Hegelsberg-Vellmar 2:3 (1814:1825): Auf der Spitzenposition kam Sascha Sandmann gegen Thomas Hucke gut in das Duell, baute zwischenzeitlich etwas ab, kam am Ende aber wieder zurück und gewann mit 368:362. Bassums Nummer zwei Denis Rother war mit seinem 357:372 gegen Lev Berner „überhaupt nicht zufrieden“, schilderte Voß. Seine nur 86 Ringe in der zweiten Serie erwiesen sich am Ende als zu große Hypothek. „Das war die einzige Partie, die schnell entschieden war“, erläuterte Voß. Knapper ging es im Aufeinandertreffen zwischen Bassums Martin Mohnke und Nils Pilger zu, das Mohnke nur mit vier Ringen Unterschied abgab. Die ersten 30 der 40 Schuss lagen beide nur um einen Ring auseinander. Mit nur zwei Ringen weniger verabschiedete sich Stefan Pabstmann von Stefan Ziehn – ebenfalls Spannung pur. „Die Hochrechnungen wechselten mit jedem Schuss“, verdeutlichte der 1848er-Sportchef. Den zweiten Bassumer Zähler holte Sebastian Wollenhaupt gegen Kim Richter. Der Hegelsbergerin lief die Zeit davon, so dass sie ihre letzten Schüsse ohne die nötige Ruhe abgeben musste.

SV Bassum von 1848 - SB Broistedt 0:5 (1804:1894): „Broistedt geht völlig verdient als Spitzenreiter in die Viertelfinals um die deutsche Meisterschaft“, lobte Voß den Titelfavoriten. Sascha Sandmann hätte noch am ehesten einen Ehrenpunkt holen können und hielt beim 371:375 gegen Patrick Scheuber lange mit. In der vorletzten Serie „gönnte er sich aber eine 7“, bedauerte Voß. Nichts zu holen gab es für Stefan Pabstmann gegen Hans Jörg Meyer, der sagenhafte 385 Ringe schoss. „Selbst in Bestform wäre es für Stefan schwer geworden“, ahnte der Bassumer Sportchef. Sebastian Wollenhaupt bekam von Jan Brückner die Grenzen aufgezeigt, und Peter Benne blieb gegen Antje Noeske chancenlos. „Jeder hat gesehen, warum sie derzeit die beste Schützin Deutschlands mit dieser Waffe ist“, urteilte Voß über die 381 Zähler der Leistungsträgerin, die vergangene Saison noch für die Sportgilde Bassum an den Start gegangen war. Albert Grieskamps Wiedersehen mit dem Ex-1848er Thomas Hoppe verlief ebenfalls nur bedingt schön – 351:374.

ck

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