„Schütteln und wieder angreifen“

Tischtennis: Werder rutscht nach 0:3 gegen Ochsenhausen aus den Playoff-Plätzen

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Auch der in den letzten Wochen eigentlich gut aufgelegte Werderaner Hunor Szöcs blieb hinter den Erwartungen zurück und verlor in drei Sätzen.

Bremen - Schwerer Rückschlag für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Mit 0:3 scheiterten die Hanseaten gestern Nachmittag vor über 400 enttäuschten Zuschauern am TTF Liebherr Ochsenhausen und purzelten so aus den Playoff-Plätzen raus.

Natürlich war das auch für Bremens Coach Cristian Tamas eine herbe Enttäuschung: „Das hatten wir uns anders vorgestellt. Aber leider war Ochsenhausen gestern einfach zu stark für uns.“

Und zudem hatten die Gäste das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Denn: Ausgerechnet Werders Nummer eins Bastian Steger klebte im Auftakteinzel gegen Jakub Dyjas das Pech regelrecht am Schläger.

Diverse Kantenbälle nerven Bastian Steger

Nach verlorenem ersten Satz kämpfte sich der deutsche Nationalspieler mit Bravour wieder ins Match zurück und schien die Partie beim Stand von 1:1-Sätzen und 8:6 im dritten Durchgang bereits gedreht zu haben. Doch zu früh gefreut. Auch dank diverser Kantenbälle triumphierte am Ende Dyjas doch noch mit 3:2 und verpasste den Hausherren so einen frühen Wirkungstreffer.

Zumal im Anschluss Omar Assar ausgerechnet gegen Hugo Calderano an den Tisch musste. Da Calderano sich seit Wochen in bestechender Form präsentiert, stand Bremens Ägypter vor einer Herkulesaufgabe – und scheiterte in vier Durchgängen an dieser. „Hugo ist derzeit in der Form seines Lebens. Gegen ihn war kaum ein Kraut gewachsen“, erkannte Tamas die Leistung des Ochsenhauseners fair an.

Spätestens jetzt standen die Grün-Weißen mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg von Hunor Szöcs gegen Yuto Muramatsu konnte das Unheil noch abwenden. Aber dagegen hatte zum SVW-Leidwesen der japanische Abwehrstratege etwas einzuwenden. Immer wieder zerstörte der Gäste-Youngster mit seinen kurzen Noppen geschickt das Angriffsspiel von Szöcs und zog dem Rumänen in drei engen Sätzen den Zahn.

„Jetzt wird es wieder eng mit den Playoffs“, ächzte Tamas nach dem 0:3-Fiasko. Doch noch ist laut dem Werder-Trainer ja nicht alles verloren: „Wir schütteln uns jetzt erst einmal und greifen dann in zwei Wochen bei Borussia Düsseldorf wieder an. Hoffentlich haben wir da mehr Glück.“ 

drö

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