Am Saisonende ist Schluss / „Neue Reize setzen“ / Coach für Anfragen offen

Fischer und SVH trennen sich

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Frank Fischer und sein Block: Das gibt es in Heiligenfelde nur noch bis zum Sommer.

Heiligenfelde - Von Gerd Töbelmann. So ungewöhnlich kommt diese Nachricht nicht: Der SV Heiligenfelde und Trainer Frank Fischer gehen am Saisonende getrennte Wege. Florian Jamer, Spartenleiter und auch Spieler beim Fußball-Bezirksligisten, gab dies gestern bekannt. Überraschend ist dies deshalb nicht, da Fischer immer wieder betonte, nicht an seinem Stuhl zu kleben, sondern rechtzeitig den Weg für neue Impulse freimachen zu wollen. „Dies ist in Heiligenfelde wirklich eine Trennung im Einvernehmen – und das ist nicht nur eine Floskel“, sagte der 49-jährige Coach gestern auf Nachfrage.

Außer bei seinem „Ausrutscher“ in Syke („da habe auch ich Fehler gemacht“) ist Fischer nun wirklich kein Trainer nur für kurze Zeit. In Bruchhausen-Vilsen blieb er gar sieben Jahre und stieg in die Bezirksliga auf. Beim TSV Bassum waren es immerhin noch fünf Spielzeiten, wobei ihm auch dort der Aufstieg in den Bezirk gelang. Und den SVH führte der Banker 2013 in die Bezirksliga.

Doch jetzt ist in Heiligenfelde die Zeit für Veränderungen gekommen. „Ich habe mich vor einer Woche intensiv mit Frank unterhalten. Letztlich sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass am Saisonende Schluss sein soll. Ich denke, dass das für beide Seiten eine faire Geschichte ist. Wir wollen eben für die Mannschaft auf der wichtigen Position des Trainers neue Reize setzen. Das Team steht voll hinter der Entscheidung. In diesem Zusammenhang betone ich, dass es keinen größeren Stress oder gar Reibereien mit Frank gibt. Wir wollen jetzt versuchen, möglichst schnell mit Frank den Klassenerhalt zu sichern“, meint Jamer.

Derzeit rangiert der SVH auf Platz zwölf und weist auf den Relegations- und den ersten direkten Abstiegsplatz einen Vorsprung von vier Zählern auf.

„Normal, dass sich Dinge

nach fünf Jahren abnutzen“

„Ich bin überzeugt davon, dass wir das packen werden“, sagt Fischer, der erfahren genug ist, um zu erkennen, „dass sich einige Dinge in fünf Jahren natürlich abnutzen. Das ist ganz normal. Die Jungs, die schon länger da sind, kennen doch mittlerweile jeden Spruch von mir. Ich sage aber auch, dass es bisher eine tolle Zeit in Heiligenfelde war und bis zum Sommer sicherlich auch bleiben wird.“ Was Fischer danach macht, steht noch nicht fest. „Ich bin Trainer durch und durch und nach allen Seiten hin offen“, sagt der Bankangestellte.

In Heiligenfelde ist ebenfalls noch offen, wer ab Juli auf der Kommandobrücke stehen wird. Ohne einen Namen zu nennen, meint Fischer: „Ich weiß, dass der Verein schon Kontakt zu einem Kandidaten aufgenommen hat. Wenn das klappen sollte, kann man dem Verein nur zu diesem Trainer gratulieren.“

Fischers Nachfolger kann Jamer noch nicht benennen, doch der Spartenleiter kann bei der Mannschaft sehr wohl Vollzug melden: „Alle Spieler haben für die kommende Saison zugesagt. Selbst für den Fall, dass wir in die Kreisliga absteigen sollten.“

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