Squasher glänzen mit 3:1 gegen Altona

Ruzicka ist Diepholz‘ großer Held

Pasquale Ruzicka bewies gegen Altona Kämpferherz, holte einen 0:2-Satzrückstand auf – und schließlich einen immens wichtigen Sieg für Diepholz.

Diepholz - (mr) · Mit viel Respekt und wenig Aussicht auf Erfolg waren die Zweitliga-Squasher des 1. SC Diepholz nach Hamburg gereist, mit viel Selbstvertrauen und wenig Anlass zur Unzufriedenheit kamen sie zurück. „Wir sind tipptopp zufrieden“, strahlte Spielertrainer Dennis Jensen nach einem Sieg und einer Niederlage des „klaren Außenseiters“. In der Tabelle der 2. Bundesliga rangiert Diepholz mit weiterhin ausgeglichenem Punktekonto (4:4) im Mittelfeld.

Zunächst mussten die Diep-holzer gegen das bislang ungeschlagene Team vom SC Altona antreten – und landeten einen 3:1-Coup. „Dass wir die geputzt haben, war eine echte Überraschung“, staunte Jensen. Maik Aldag, der nach einer Verletzung noch erheblichen Trainingsrückstand hat, lieferte an Position vier trotzdem eine starke Partie ab – am Ende verlor er aber knapp mit 2:3. Jensen selbst hatte keine Mühe und glich mit einem 3:0 zum 1:1 aus. „An den beiden oberen Positionen war Altona dann klarer Favorit“, meinte Jensen. Doch die Diepholzer erstarrten keinesfalls in Ehrfurcht. Spitzenspieler Luis das Neves profitierte nach gewonnnenem ersten Satz gegen Michael Ehlers jedoch davon, dass sich der ehemalige deutsche Einzelmeister einen Muskelfaserriss zuzog und aufgeben musste. „Das hat uns natürlich in die Karten gespielt, denn es hätte so oder so ausgehen können“, sagte Jensen.

Zum Matchwinner avancierte der 25-jährige Pasquale Ruzicka. Der Diepholzer Neuzugang rang Finn Wichmann nach einem 0:2-Satzrückstand in einem extrem spannenden Match noch mit 3:2 nieder und lieferte dabei „eines seiner besten Spiele“ (Jensen) ab.

nAldag „wird

nenorm wichtig“

Allerdings war Ruzicka danach derart ausgepumpt, dass er – in Absprache mit Jensen – auf die zweite Partie gegen Gastgeber und Tabellenführer HanseSquash Hamburg 79 verzichtete. Dafür rückte Nico Gerritsen in die Mannschaft. Doch auch er konnte nichts an der Diep-holzer Chancenlosigkeit in diesem Duell ändern. „Das war deutlich. Hamburg war uns an allen Positionen deutlich überlegen und ist in dieser Konstellation sicher ein heißer Meisterschaftskandidat“, urteilte Jensen. Der einzige Diepholzer, der einen Satz gewann, war Aldag. „Trotz seiner langen Pause hat Maik einen guten Eindruck gemacht. Er wird in dieser Saison noch enorm wichtig für uns“, mutmaßte der SCD-Coach, der alles in allem ziemlich glücklich wirkte: „Die Liga ist in dieser Saison noch um einiges ausgeglichener. Und wir sind voll im Soll.“ Sein Team könne in zwei Wochen nun ganz entspannt nach Hünxe reisen.

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