Nachfolger von Michael Weinberg

Rehdens neuer Sportvorstand Rüdiger Hoppe sieht eine „schöne Herausforderung“

Niklas Kiene und Rüdiger Hoppe halten Rehden-Trikot
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Sein erster Transfer für den BSV Rehden: Der neue Sportvorstand Rüdiger Hoppe (links) mit Niklas Kiene.

Beim BSV Rehden hat seit diesem Sommer ein neuer starker Mann die sportliche Verantwortung: Rüdiger Hoppe. Der Rheinländer muss sich beim Regionalligisten jedoch „ein bisschen reinfuchsen“.

Rehden – Köln, Leipzig, Rehden – finde die Ungereimtheit. Nach Jahren in Großstädten ist Rüdiger Hoppe nun also in der niedersächsischen Fläche gelandet. Für viele wäre es wohl ein Kulturschock, doch Hoppe geht die Sache entspannt an. „Ich bin Rheinländer“, sagt er: „Wir sind pflegeleicht. Wir sind einfach gestrickt. Wir kommen überall klar.“

Der 52-Jährige ist seit diesem Sommer der neue Sportvorstand beim Fußball-Regionalligsten BSV Rehden; damit der Nachfolger von Michael Weinberg, der mittlerweile für den Liga-Konkurrenten VfB Oldenburg als Geschäftsführer arbeitet.

Wenige Mitarbeiter – also muss Hoppe „viele Aufgaben erfüllen“

Hoppe sagt, er habe sich schon ganz gut eingelebt in den Waldsportstätten, verhehlt aber auch nicht, dass sein neuer Job durchaus eine Herausforderung darstellt. Der BSV sei nun mal ein kleiner Verein, mit vergleichsweise wenigen Mitarbeitern. „Ich muss mich erst mal ein bisschen reinfuchsen“, betont Hoppe: „Ich bin ja erst seit ein paar Wochen hier. Man muss dann erst mal schauen, wie funktioniert der Verein überhaupt. Da wir relativ wenige Leute sind, gibt es schon viele Aufgabe zu erfüllen. Da kommt man schon mal ins Schwitzen. Aber es ist eine schöne Herausforderung.“

Hoppes breites Portfolio dürfte ihm bei der Eingewöhnung beim BSV Rehden helfen. Er hat schon einige Felder im Fußball abgegrast. Er war DFB-Stützpunkttrainer, Jugendkoordinator, Trainer, Co-Trainer, Team-Koordinator und Sportdirektor. Unter anderem arbeitete Hoppe bei Fortuna Köln, Viktoria Köln, Lok Leipzig und Wacker Nordhausen. Zwischendurch gründete Hoppe in Köln auch mal eine Fußballschule.

Das große Netzwerk hilft bei der Kaderplanung

Nun gehört die Kaderplanung wieder zu Hoppes Hauptaufgaben. Und das auf einem von der Corona-Pandemie durchgewirbelten Transfermarkt. Allzu viel habe sich aber gar nicht verändert, wie Hoppe wahrgenommen hat. „Die guten Spieler werden immer Vereine finden“, betont er. Und auch das Angebot an Spielern sei nicht spürbar zurückgegangen. „Uns werden täglich neue Spieler angeboten. Das liegt auch daran, dass wir ein großes Netzwerk haben.“ Clubchef Friedrich Schilling, Chefcoach Andreas Golombek, Co-Trainer Michael Hohnstedt und eben Hoppe brächten alle gute Kontakte mit. Da sei es wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen, zu koordinieren, zu filtern und schließlich zu handeln.

Das gelang zuletzt bei Daniel Haritonov. Hoppe kannte den 21-jährigen Linksverteidiger bereits aus Nordhausen, nun holte er den ehemaligen U16-Nationalspieler nach Rehden. Mit Julijan Popovic (22) und Jan Roschlaub (20) heuerte Rehden weitere entwicklungsfähige Abwehrspieler an. Hinzu kamen erfahrene Akteure wie Mittelfeldanführer Niklas Kiene (29) oder Keeper Maciej Czyzniewski (36). Eine gute Altersstruktur scheint Hoppe wichtig zu sein. Und er setzt auch auf Charakterstärke. Ein gutes Miteinander ist ihm wichtig. Da hilft ihm seine Menschenkenntnis: „Ich weiß nach fünf Minuten, ob ich mit jemandem ein Bier trinken gehen würde oder eine Bratwurst essen würde – oder eher nicht.“

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