Zehn Tore beim Barnstorfer 32:33 gegen litauischen Erstligisten / Gervé noch auf Eis

Rückkehrer Mohrmann macht mächtig mobil

Barnstorfs Rückkehrer Jan Mohrmann (Mitte) überzeugte gegen Dragunas und erzielte satte zehn Feldtore.

Kreis-Diepholz - LEMFÖRDE (töb) · Handball-Drittligist HSG Barnstorf/Diep- holz verlor in Lemförde zwar ein Testspiel gegen den amtierenden litauischen Meister RK Zemaitijos Dragunas mit 32:33 (13:17), doch Barnstorfs Trainer Heiner Thiemann wachsen deshalb noch lange keine grauen Haare: „Wir haben wieder einen Schritt nach vorn gemacht. Und nur das zählt in der Vorbereitung.“

Aber muss ein Drittligist nicht ein Team schlagen, was vor einigen Tagen nur Unentschieden bei einem Oberligisten (SG Achim-Baden) gespielt hat? Thiemann erläutert die Hintergründe, warum beide Spiele nicht miteinander zu vergleichen sind: „Vor dem Achim-Spiel waren die Litauer gerade in Bremen gelandet und sind quasi vom Flughafen direkt in die Halle gefahren. Mittlerweile haben sie in Diepholz im Trainingslager mächtig gearbeit und sind jetzt viel weiter.“

▪ 6:0-Deckung

▪ weiter verfeinert

Aber Ergebnisse sind in der Vorbereitung nur Nebensache. Vielmehr sollen vor allem die Neuzugänge schnell integriert werden, um zum Ligastart Mitte September topfit zu sein. Und da stach in Lemförde besonders Jan Mohrmann hervor. Der Rechtshänder wurde auf halblinks und auf der Mitte eingesetzt und war mit zehn Treffern der HSG-Haupttorschütze. „Jan hat seine Sache sehr gut gemacht und gezeigt, dass er eine echte Verstärkung ist“, lobte Thiemann den Rückkehrer.

Gern hätte die HSG auch Andrius Gervé eingesetzt, doch die Freigabe vom litauischen Verband steht immer noch aus, so dass der neue Kreisläufer auch beim heute beginnenden „Sparkassen-Cup“ wohl kaum begutachtet werden kann.

Das Match gegen Dragunas war auch ein Test, um weiter am 6:0-Abwehrsystem zu feilen, denn bislang bevorzugte Thiemann eher die 3:2:1-Variante. „Auch da sind wir auf einem guten Weg“, fand Thiemann, der die defensivere Formation üben lässt, „weil ich erfahren habe, dass die Gegner in der neuen Klasse technisch sehr versiert sind. Da könnte es zu große Lücken geben, wenn wir zu offensiv decken.“

Noch einmal zurück zum Endergebnis: Das hätte durchaus auch die HSG als Sieger ausweisen können, denn in den letzten Sekunden traf Tobias Meyer nur das Lattenkreuz, und Saulius Liutikas vergab einen Siebenmeter.

Barnstorf-D.: Pauli (bis 48.), Schwenker (ab 48.) - Bredemeyer (3), Liutikas (4/4), Stropus (1), Giesen, Rechtern (1), Mohrmann (10), Maksimovich (3), Richter (4), Golenia (2), Meyer (3), Helmerking (1).

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Leipzig verpasst Platz zwei - Nächste Schalke-Pleite

Leipzig verpasst Platz zwei - Nächste Schalke-Pleite

Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

Bootsurlaub auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Bootsurlaub auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Fotostrecke: Werder gegen Gladbach ohne Tore, aber mit Leidenschaft

Fotostrecke: Werder gegen Gladbach ohne Tore, aber mit Leidenschaft

Meistgelesene Artikel

Helmerking macht´s erneut

Helmerking macht´s erneut

„Alle haben sich riesig gefreut“

„Alle haben sich riesig gefreut“

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Kommentare