Rückkehr der Routine

Troue und Herrmann sollen Stuhr gegen OSV Hannover zur Stabilität verhelfen

+
Janik Troue (rechts) kehrt am Sonntag im Heimspiel gegen den OSV Hannover zurück ins Stuhrer Team, Adrian Herrmann (dahinter) könnte nach seinem Comeback wieder erneut auflaufen.

Stuhr - Christian Meyer war während der jüngsten Trainingseinheiten positiv überrascht – in mehrfacher Hinsicht. Erstens freute sich der Trainer der Landesliga-Fußballer des TV Stuhr, dass die vier sieglosen Spieltage zum Auftakt nicht auf die Stimmung drückten. „Der Wille ist nach wie vor da – alles andere wäre jetzt, Ende August, auch schlimm“, meint Meyer.

Zweitens erkannte er beim lange wegen Leistenproblemen ausgefallenen Adrian Herrmann Fortschritte – der Sechser hat sein erstes Spiel am Sonntag beim 1:2 in Burgdorf gut überstanden. Drittens berichtet Meyer erleichtert, „dass unser Kapitän wieder auf dem Weg zurück ist“. Mittelfeldmann Fabian Bischoff hat die Folgen seiner Fuß-OP abgeschüttelt und käme für das Heimspiel am Sonntag ab 15.00 Uhr gegen den OSV Hannover sogar für den Kader in Betracht.

Ob es für 90 Minuten reicht, bezweifelt Meyer, „aber es tut gut, einen wie ihn als Führungsspieler wenigstens auf der Bank und nicht mehr nur in zivil dabei zu haben. Und er ist eine zusätzliche Option, falls wir mal wechseln müssen“, schildert Meyer. Darüber hinaus können er und sein Trainerpartner Stephan Stindt auf den zuletzt privat verhinderten Innenverteiditer Janik Troue zurückgreifen. Sein guter Vertreter Jenno Bülders dürfte wieder auf seine angestammte rechte Abwehrseite rücken.

Dass sich damit die prekäre Personallage beim Aufsteiger wesentlich entspannt hat, wäre übertrieben formuliert. Denn Fynn Rusche laboriert an einer Bänderdehnung, Linksverteidiger Janis Öhlerking macht ein dicker Knöchel zu schaffen, und am Sonntag ist Rene Rogalla beruflich verhindert.

Gäste-Trainer muss umstellen

Allerdings muss auch Gäste-Trainer Emilio Ortega umstellen – zumindest auf einer Position. Denn während der jüngsten 0:4-Heimniederlage des OSV gegen Aufsteiger SC Hemmingen-Westerfeld handelte sich sein mit vier Treffern aktuell gefährlichster Torschütze die Gelb-Rote Karte ein und ist gesperrt. Ob dies ein Vorteil für Stuhr ist, mag Meyer mit Blick auf Hannovers 9:2 am Dienstagabend im Bezirkspokal bei Bezirksligist TuS Davenstedt nicht so recht glauben: „Neun Tore muss man auch erst mal schießen!“

Gleichwohl wünscht sich der TVS-Coach den ersten Saisonsieg: „Natürlich können wir auch die Tabelle lesen.“ Die führt den TVS als Tabellen-14. und damit Vorletzten. „Aber der OSV steht mit nur zwei Punkten mehr zwei Plätze über uns – da wären drei Punkte umso wichtiger.“

Der dürftige Start des Clubs aus Hannovers Oststadt überrascht Meyer: „Das ist eine gute Mannschaft, die sich noch vielversprechend verstärkt hat.“ Daher fordert er am Sonntag ein mutiges Auftreten: „Wir müssen ein bisschen die Ehrfurcht vor unseren neuen Gegnern ablegen. Obwohl ich zugeben muss, dass ich in dieser Liga bisher noch keinen schlechten Fußballer gesehen habe. . .“

ck

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Erster Bayern-Sieg dank Lewandowski - Leverkusen gewinnt

Erster Bayern-Sieg dank Lewandowski - Leverkusen gewinnt

Wasserfontänen und gute Laune - die Reload-Besucher am Samstag

Wasserfontänen und gute Laune - die Reload-Besucher am Samstag

Brokser Heiratsmarkt - Freitagnacht

Brokser Heiratsmarkt - Freitagnacht

Wahl zur Miss Brokser Heiratsmarkt

Wahl zur Miss Brokser Heiratsmarkt

Meistgelesene Artikel

Der Robinho aus Sudweyhe

Der Robinho aus Sudweyhe

„Ich lebe für die Turniere“

„Ich lebe für die Turniere“

Bremer Pokal: Melchiorshausen verliert gegen BSC Hastedt unverdient mit 1:2

Bremer Pokal: Melchiorshausen verliert gegen BSC Hastedt unverdient mit 1:2

Brinkum bringt das 4:3 über die Zeit

Brinkum bringt das 4:3 über die Zeit

Kommentare