Startnummer 30: SG Aschen/Drebber Volleyball

SG Aschen/Drebber

Sicherten sich in der Saison 2015/2016 die Meisterschaft in der Bezirksliga (stehend v. l.): Stefan Windhorst, Anton Gazenbiller, Jürgen Heuer, Heinrich Kosbart, Uwe Wiche, Henning Blumenthal, Sascha Heuer sowie (hockend v. l.) Lars Paulik, Michael Windhorst, Marcel Heuer, Andreas Eichhorn und Niels Thümmel von der Volleyball-Spielgemeinschaft Aschen/Drebber. J Foto: Pundt

Aschen/Drebber - Hinter den Volleyballern der VSG Aschen/Drebber liegt ein ereignisreiches Jahr: Nach etlichen Jahren im Mittelfeld der Bezirksliga feierte die Volleyball-Spielgemeinschaft (VSG) im März überraschend die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga. Dass hier auf einem deutlich höheren Niveau agiert wird, war den Verantwortlichen in Drebber und Aschen voll und ganz bewusst. Dennoch entschieden sie sich, in der höheren Spielklasse an den Start zu gehen.

„Die Meisterschaft und der Aufstieg waren der größte Erfolg in unserer Vereinsgeschichte. Nun in der Landesliga zu spielen, ist für uns schon ein kleines Abenteuer“, blickte Teammanager Jürgen Heuer stolz auf die vergangene Saison zurück.

Am 12. März diesen Jahres war dem VSG-Team die Tabellenführung in der Bezirksliga nicht mehr zu nehmen: Dank eines 3:2-Erfolges nach fünf Sätzen gegen die Drittvertretung des TV Baden betrug der Vorsprung auf den Tabellenzweiten SG Wehrbleck-Sulingen-Varrel, der lange Zeit an der Ligaspitze thronte, uneinholbare sechs Zähler – der Aufstieg war perfekt.

Die Saisonbilanz der VSG Aschen/Drebber mit zehn Siegen aus insgesamt zwölf Begegnungen kann sich sehen lassen. Doch so gut es für die Volleyballspielgemeinschaft in der Bezirksliga auch lief, umso schwieriger wurde es nun in der neuen Spielklasse. „Für die meisten Spieler von uns ist die Landesliga völliges Neuland. Einzig Uwe Wiche hat vor Jahren schon einmal mit dem MTV Barnstorf in der Landesliga gespielt“, sagte Teammanager Heuer schmunzelnd.

Noch ist die VSG Aschen/Drebber in der Spielzeit 2016/17 sieglos und liegt abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Trotz der sportlich schwierigen Lage in der Landesliga gibt´s innerhalb der Mannschaft keinerlei Spur von schlechter Stimmung. „Auch wenn es momentan nicht so gut läuft, meckert keiner über den anderen. Dafür spielen die meisten schon zu lange in einer Mannschaft. Auch außerhalb der Halle verstehen sich die Männer super“, lobte Heuer die mannschaftliche Geschlossenheit und sprach gleichzeitig den Kern der Mannschaft an, der mittlerweile schon seit über 15 Jahren zusammenspielt.

Dass es sich bei der VSG um ein besonderes Team handelt, wird auch beim Blick auf den Altersdurchschnitt deutlich. „Unser jüngster Spieler ist 29 Jahre und unser ältester stolze 56 Jahre alt. Mit einem Durchschnittsalter von 42 Jahren haben wir den mit Abstand ältesten Kader in der Landesliga. Dafür schlagen wir uns gar nicht schlecht“, so Heuer weiter.

Ein möglicher Abstieg zurück in die Bezirksliga wäre für die Volleyballer aus Aschen und Drebber „kein Beinbruch“. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt bei noch sechs ausstehenden Spielen schon satte neun Punkte. Doch eines ist für Teammanager Heuer klar: „Wir wollen uns nicht ohne Sieg aus der Landesliga verabschieden.“ - bp

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Kai Bredemeyer hat große Lust auf den TuS Kirchdorf

Kai Bredemeyer hat große Lust auf den TuS Kirchdorf

Kai Bredemeyer hat große Lust auf den TuS Kirchdorf
Temin trifft zur Wende im ersten Test

Temin trifft zur Wende im ersten Test

Temin trifft zur Wende im ersten Test
Silbersee-Triathlon in abgespeckter Form

Silbersee-Triathlon in abgespeckter Form

Silbersee-Triathlon in abgespeckter Form
Biras: Die neue Nummer eins im Tor

Biras: Die neue Nummer eins im Tor

Biras: Die neue Nummer eins im Tor

Kommentare