Routinier erzielt elf Tore für die HSG Barnstorf/Diepholz II beim 33:28 / Helmerking erleichtert

Mosel dreht in der zweiten Hälfte auf

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Traf gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg auch aus dem Rückraum: Barnstorfs Nils Mosel (l.).

Kreis-Diepholz - Von Matthias Borchardt. BarnstorfKreis-Diepholz - Von Matthias Borchardt. Das Torewerfen hat er nicht verlernt: Mit elf Treffern trug Linkshänder Nils Mosel am Sonnabend maßgeblich dazu bei, dass Handball-Landesligist HSG Barnstorf/Diepholz II die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit 33:28 (15:12) bezwang. Der 32-Jährige, der sich vom Leistungshandball zurückgezogen hatte, sprang in die Bresche, da bei den Gastgebern Dennis Wulf (Nerv eingeklemmt), Christian Vinke (bakterieller Infekt), Kevin Heemann (bei der Ersten in Oldenburg im Einsatz), Thore Jacobsen und Frederik Hohnstedt (beide privat verhindert) fehlten.

Barnstorfs Spielertrainer Malte Helmerking wirkte nach dem ersten Saisonsieg in der dritten Partie erleichtert: „Ich bin froh, dass wir die Punkte geholt haben. Wir haben uns durchgebissen und kämpferisch alles gegeben.“ Der 29-Jährige monierte allerdings: „Wir haben noch zu viele Gegentore bekommen.“ Grüppenbührens Coach Sven Engelmann ärgerte sich über die Vorstellung von Jan-Bernd Döhle und Arne Klostermann, die mehrere Bälle in die Torwartecke bekamen: „Meine Torhüter haben nicht zugehört.“ Der 48-Jährige kritisierte aber auch den Rest der Mannschaft: „Vom Kopf her haben wir das Spiel viel zu früh verloren. Anscheinend sind wir nur zu Hause eine Macht.“

In der neuen Barnstorfer Vereinssporthalle erwischten die Gastgeber einen guten Start, setzten sich in einer besseren Phase nach Toren von Sören Richter (Siebenmeter verwandelt), Tobias Mundhenke und Sascha Recht von 4:3 (7.) auf 7:3 (10.) ab. Rückraumakteur Werner Dörgeloh (4/1) verkürzte zwar auf 10:12 (25.), doch Barnstorfs Arne Thiemann legte zum 13:10 (27.) nach. Anschließend nahm Grüppenbührens Yannic Lau (2) Malte Helmerking in Manndeckung. „Das ist uns entgegengekommen“, unterstrich Barnstorfs Spielertrainer. Vor allem der eingewechselte Nils Mosel nutzte in der zweiten Hälfte seine Freiheiten im halbrechten Rückraum, traf fast nach Belieben.

Mitte der zweiten Halbzeit erhöhte der Routinier, der mehrere Tore aus der zweiten Reihe warf, auf 25:20 (47.). Dass die Gäste nicht dichter herankamen, lag auch an Torhüter Maik Schwenker, der zwei Strafwürfe von Werner Dörgeloh und weitere Bälle parierte. Engelmann ärgerte sich über die Fahrkarten: „Wir haben einfach zu viel verballert.“ So scheiterte auch Stefan Buß (7/1) mit einem Siebenmeter am eingewechselten Keeper Laurin Maier. Spätestens beim 30:26 (56.) durch Tobias Mundhenke war der erste Sieg der Barnstorfer perfekt.

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