Weltmeistergala morgen in Bruchhausen-Vilsen / Show-Duelle und Autogramme

Roßkopf und Fetzner hautnah

Dieses Bild stammt von 1996, doch Jörg Roßkopf (links) und Steffen Fetzner (rechts) haben noch nichts verlernt. Wer sich von dem Können der beiden einstigen Tischtennis-Weltmeister überzeugen will, hat dazu morgen Abend in Bruchhausen-Vilsen Gelegenheit.
+
Dieses Bild stammt von 1996, doch Jörg Roßkopf (links) und Steffen Fetzner (rechts) haben noch nichts verlernt. Wer sich von dem Können der beiden einstigen Tischtennis-Weltmeister überzeugen will, hat dazu morgen Abend in Bruchhausen-Vilsen Gelegenheit.

Br.-Vilsen - Dieses äußerlich ungleiche Paar löste in Deutschland einen wahren Tischtennis-Boom aus: Jörg Roßkopf und der deutlich kleinere Steffen Fetzner. In der legendären Dortmunder Westfalenhalle feierten die beiden Deutschen 1989 die Doppel-Weltmeisterschaft. Dieser Titel blieb trotz aller weiteren Erfolge von „Rossi“ und „Speedy“ am hartnäckigsten im Gedächtnis hängen. Morgen nun können die Zuschauer diese Stars live und fast vor der Haustür erleben, denn der TV Bruchhausen-Vilsen lädt in der Sporthalle am Schulzentrum zur „Weltmeistergala“.

Zur Feier seines 150-jährigen Bestehens hat der TV diesen Leckerbissen organisiert. Um 18 Uhr beginnt der Einlass, um 19 Uhr startet das Programm. „Unser eigentlicher Festakt ist für den Sommer geplant, aber jetzt haben wir die Gelegenheit ergriffen, Roßkopf und Fetzner im Rahmen ihrer Deutschland-Tour zu uns zu holen“, erläutert Vilsens Tischtennis-Spartenleiter Willi Werner. Er hatte das Duo schon bei einem ähnlichen Showkampf in Worpswede hautnah erlebt und war begeistert: „Sie sind volksnah, beziehen das Publikum am Rande der Box mit ein und nehmen sich anschließend ausreichend Zeit.“ Werner, der diesen Abend moderiert, hatte da natürlich keine Mühe, die besten Spieler aus dem Landkreis als Gegner der Altstars zu gewinnen.

So tritt das 13-jährige Ausnahmetalent Tobias Hippler gegen den 30 Jahre älteren Jörg Roßkopf, Einzel-Europameister von 1992 und Olympia-Zweiter desselben Jahres, an. Für Hippler ist es die beste Gelegenheit, dem amtierenden Bundestrainer direkt zu zeigen, welches Potenzial in ihm steckt.

Anschließend duelliert sich Steffen Fetzner, sechsfacher deutscher Meister im Doppel, mit der Nummer eins vom TV Bruchhausen-Vilsen, Hermann Schröder. Im darauf folgenden Doppel gehen die Oberligaspielerinnen vom TSV Heiligenrode, Denise Kleinert und Nele Puls, gegen die prominenten Gäste an den Tisch. Zuletzt steigt noch ein Show-Match zwischen Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner.

Auch die Autogrammsammler kommen an diesem Abend auf ihre Kosten. Zudem haben die Gastgeber des TV Bruchhausen-Vilsen eine attaktive Verlosung organisiert.

Karten gibt es für elf Euro an der Abendkasse, Kinder im Alter zwischen sechs und 17 Jahren zahlen 7 Euro. „Der Großteil dieser Gelder geht direkt an die veranstaltende Agentur, wir selbst behalten wenig davon“, schildert Werner, der an diesem Abend mehr als 20 ehrenamtliche Helfer im Einsatz hat. Die Besucher können entweder auf den knapp 200 gepolsterten Stühlen rund um die Box oder auf der Tribüne Platz nehmen.

Nach dem offiziellen Teil steht noch ein gemeinsames Abendessen mit den prominenten Sportlern, Sponsoren und vier verdienten Spielern des TV Bruchhausen-Vilsen an, die inzwischen in anderen Clubs ihre Punktspiele bestreiten. Mit dieser Einladung will der TV-Vorstand Gerd Westermann, Lothar Heitmann, Klaus Hadeler und Marco Preiß würdig verabschieden und für ihren jahrelangen Einsatz danken. · ck

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

23:1 – St. Pauli ist erst am Ende gnädig

23:1 – St. Pauli ist erst am Ende gnädig
Schnelle Stuhrer nicht zu schlagen

Schnelle Stuhrer nicht zu schlagen

Schnelle Stuhrer nicht zu schlagen
Psychotricks und Tischtennisbälle

Psychotricks und Tischtennisbälle

Psychotricks und Tischtennisbälle
Die Achterbahnfahrt des SV Lembruch II: Erst Abstieg – dann Rettung

Die Achterbahnfahrt des SV Lembruch II: Erst Abstieg – dann Rettung

Die Achterbahnfahrt des SV Lembruch II: Erst Abstieg – dann Rettung

Kommentare