Kein Wechsel nach Seckenhausen / Melchiorshausen nach 0:2 noch 3:2

Für Rose wichtiger als das 0:3 – Kreis bleibt in Syke

Ristedt - Von Gerd TöbelmannBeim 12. Ristedter Fußball-Vorbereitungsturnier um den „Württemberg-Cup“ schlug gestern Abend erstmals die Stunde der Gruppe B. Titelverteidiger und Turnierfavorit Bremer SV setzte sich bei Dauerregen vor fast 300 Zuschauern dabei standesgemäß mit 3:0 gegen den Kreisligisten TuS Syke durch. In einer weiteren Partie behauptete sich der bremische Landesligisten TSV Melchiorshausen mit 3:2 gegen den Bezirksligisten TSG Seckenhausen-Fahrenhorst.

Bremer SV - TuS Syke 3:0 (1:0): Um diesen Kader dürften viele Konkurrenten den Bremer SV beneiden. Coach Klaus Gelsdorf kann sich den Luxus leisten, eine Hälfte des Kaders in Bremen durch Co-Trainer Markus Hansen auf Vordermann bringen zu lassen. Als sich gestern in der ersten Halbzeit Angreifer Jacek Sajewski eine Bandverletzung zugezogen hatte, nahm Gelsdorf das Handy zur Hand und orderte mal eben bei Hansen in Iman Bi Ria und Maik Sonka zwei Stürmer nach, die auch pünktlich in Ristedt eintrafen.

Aber so richtig gut war der Bremen-Ligist in seinem ersten Testspiel nicht. Unter Mithilfe des Ex-Sykers Thomas Nowotny brannte hinten zwar nicht viel an, aber im Aufbau hakte es beim BSV ab und an. „Das ist doch normal. Das wird noch besser“, meinte Nowotny, der, wie Bi Ria, vom Oberligisten TSV Ottersberg geholt worden war.

Und vorn gingen die Bremer zunächst schlampig mit ihren Chancen um. Daniel Gaese (10.) und auch Christian Schwarz (12./Innenpfosten) verpassten, ehe es Jan de Boer mit dem 1:0 (17.) besser machte.

Nach dem Wechsel ließ der aus Heidkrug gekommene Mark Spohler mit einem Doppelpack zum 3:0 (60./63.) aufhorchen.

Die Syker indes versteckten sich keinesfalls und hatten gute spielerische Ansätze. Ex-Kollege Nowotny meinte gar, „dass Syke in der Liga bestimmt oben mitmischt.“ Die beste Chance zum Ehrentor vergab Björn Kitow (27.).

Sykes Spielertrainer Matthias Rose war jedenfalls zufrieden: „Fürs erste Mal war das ordentlich, auch wenn wir uns hinten einige Fehler zu viel geleistet haben.“ Mehr als das Ergebnis interessierte Rose jedoch die Tatsache, dass sein Führungsspieler Kristian Kreis auch weiterhin zur Stange hält und nicht zum Bezirksligisten Seckenhausen wechseln wird. „Kristian geht beruflich nach Hamburg, wird aber so oft es geht in Syke sein. Da hat er sich gedacht, dass er mit weniger Training bei uns besser aufgehoben ist als in Seckenhausen. Ich bin jedenfalls froh, dass ich ihn ab und an weiter einsetzen kann“, erklärte Rose.

TSV Melchiorshausen - TSG Seckenh.-F. 3:2 (0:1): Die Melchiorshauser zeigten eine tolle Moral, denn TSG-Torjäger Marcel Dörgeloh hatte sein Team mit Treffern in der 28. und 42. Minute mit 2:0 in Führung gebracht.

Doch danach schlug der Bremen-Liga-Absteiger eiskalt zurück. Oliver Riekers verkürzte auf 1:2 (53.), ehe der von der Sudweyher Reserve gekommene Tim Cohrs nach Riekers-Ablage den Ausgleich schaffte (58.). In seiner typischen Art und Weise sorgte Neuzugang Kolja Sternke (kam vom Bremer SV) für die Entscheidung, als er das Leder in der 62. Minute nach einer Ecke von Felix Cohrs per Kopfball zum 3:2 ins Seckenhauser Netz rammte.

Trainer Markus Hoßfeld, in der vergangenen Serie oft an der Resignation nahe, strahlte gestern im Schein des brandneuen Ristedter Flutlichts: „Da war schon ein sehr hohes Tempo drin, obwohl wir vorher hart trainiert haben. Auch die ungewohnte Viererkette hat schon gut geklappt.“

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