Rückraumshooter der HSG Hunte-Aue Löwen erzielt zwölf Tore beim 37:27-Sieg

Romanov zeigt Killerqualitäten

Setzte sich immer wieder kraftvoll durch: Rückraumakteur Michael Romanov, der sich in dieser Szene gegen Harens Maximilian Hunfeld behauptete, erzielte zwölf Tore.
+
Setzte sich immer wieder kraftvoll durch: Rückraumakteur Michael Romanov, der sich in dieser Szene gegen Harens Maximilian Hunfeld behauptete, erzielte zwölf Tore.

Diepholz – Wiedergutmachung für das 28:40 in Schwanewede geglückt: Die Oberliga-Handballer der HSG Hunte-Aue Löwen schlugen gestern Abend vor 84 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamphalle Schlusslicht TuS Haren mit 37:27 (17:10). „Kämpferisch war das eine starke Leistung. Wir haben in der Deckung besser gestanden als noch zum Auftakt. Wir haben mit mehr Tempo nach vorn gespielt, und das Zusammenspiel war auch besser“, analysierte Löwen-Trainer Heiner Thiemann. Er lobte den zwölffachen Torschützen Michael Romanov: „Er hat einen Killerinstinkt.“ Der 27-Jährige wirkte zufrieden: „Wir haben strukturierter gespielt als in Schwanewede. Außerdem stand die Abwehr besser.“

In guter Verfassung präsentierte sich auch Kevin Heemann. Der Linkshänder ackerte in der 3:2:1-Abwehr und schonte sich im Angriff nicht. Er war mit sechs „Buden“ zweitbester Torschütze hinter Shooter Romanov. Der eingewechselte Torhüter Frederik Hohnstedt erwies sich auf Anhieb als Rückhalt, hielt mehrere Bälle. Er wehrte Siebenmeter von Stefan Sträche (6/1) und Philipp-Steffen Beimesche (10/1) ab. „Wir hatten die richtige Einstellung an den Tag gelegt“, unterstrich der 25-Jährige. Eines missfiel dem ehrgeizigen Torwart aber: „Wir haben es nicht konsequent zu Ende gespielt, deshalb haben wir sieben Tore zu viel kassiert.“

Die Gastgeber begannen konzentriert, führten nach einem Treffer von Cedric Quader mit 4:1 (5.). Anschließend agierten sie nervös, Yury Pishchukhin unterliefen im Angriff technische Fehler. Die Gäste, die ohne ihren Kreisläuferhünen Martin Giesen (Entzündung im linken Knie) antraten, holten auf, schafften durch einen Tempogegenstoß-Treffer von Mittelmann Beimesche beim 5:5 (8.) erstmals den Ausgleich. Mit seinem vierten Tor egalisierte er zum 7:7 (15.). Für Pishchukhin kam Jan Linné. Er sorgte gleich für frischen Wind und setzte Heemann am rechten Flügel in Szene, der mit einem Doppelpack zum 9:7 (16.) die HSG Hunte-Aue Löwen auf die Siegerstraße brachte. Quader in Unterzahl, Patryk Abram und Linné erhöhten auf 13:8 (23.).

Der Tabellensiebte ließ nicht locker, Rückraumakteur Romanov erzielte in Unterzahl mit seiner fünften „Bude“ das 14:9 (25.). Spätestens beim 17:9 (28.) durch Linné war eine Vorentscheidung gefallen. Eine Minute später schubste Quader nach einer Angriffsaktion Harens Jan Robben mit beiden Händen um. Nach einer kurzen Beratung zeigten die Schiedsrichter Ben Brahim Hamed und Triadan Martin (HSG Misburg) dem 28-Jährigen die Rote Karte (29.).

In Hälfte zwei ließen sich die Löwen nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Romanov feuerte weiter aus der zweiten Reihe, warf das 24:15 (38.). Erstmals mit zehn Treffern führte das Heimteam nach einem Gegenstoßtor von Heemann – 32:22 (50.). Thiemann wechselte munter durch, brachte auch Nachwuchsspieler Fynn-Jannik Semper, dem das Tor zum 35:25 (57.) vom Kreis glückte.

Löwen-Kapitän Quader wollte das Ergebnis nicht überbewerten: „Das war eine solide Leistung mit einer starken Torhüter-Vorstellung von Freddy Hohnstedt.“

Von Matthias Borchardt

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Dämpfer für PSG und Chelsea zum Start der Champions League

Dämpfer für PSG und Chelsea zum Start der Champions League

Mit dem Kart mitten durch die Wohnung

Mit dem Kart mitten durch die Wohnung

Die Schätze der zyprischen Küche in Larnaka genießen

Die Schätze der zyprischen Küche in Larnaka genießen

Ist ein Fahrradschutzbrief sinnvoll?

Ist ein Fahrradschutzbrief sinnvoll?

Meistgelesene Artikel

Dem Handball droht eine Absagen-Flut

Dem Handball droht eine Absagen-Flut

Dem Handball droht eine Absagen-Flut
Erst der Armbruch, dann das Tor

Erst der Armbruch, dann das Tor

Erst der Armbruch, dann das Tor
Der „liebe“ Holger Zander geht

Der „liebe“ Holger Zander geht

Der „liebe“ Holger Zander geht
Nach der Quarantäne die Klatsche

Nach der Quarantäne die Klatsche

Nach der Quarantäne die Klatsche

Kommentare