Trainer-Trio macht bei HSG Hunte-Aue Löwen weiter

Romanov schon wieder weg

In Aktion: Rückraumakteur Michael Romanov (l.) zieht durch und erzielt ein Tor für die HSG Hunte-Aue Löwen.
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Kurzes Gastspiel bei der HSG Hunte-Aue Löwen: Rückraumakteur Michael Romanov (l.), der in dieser Szene gegen den TuS Haren trifft, arbeitet als Athletiktrainer in Russland.

Sie machen weiter: Heiner Thiemann, Denis Maksimovich und Andreas Geweiler trainieren auch in der Saison 2021/2022 die Oberliga-Handballer der HSG Hunte-Aue Löwen. Nicht mehr dabei ist allerdings Rückraumshooter Michael Romanov, der in Russland als Athletiktrainer arbeitet.

Barnstorf – Nach der langen Corona-Pause scharren die Oberliga-Handballer der HSG Hunte-Aue Löwen mit den Hufen, wollen in Kürze das Mannschaftstraining in der Halle wieder aufnehmen. An neue Gesichter im Trainerteam müssen sie sich nicht gewöhnen, denn Chefcoach Heiner Thiemann verkündete: „Wir machen weiter.“ Unterstützung erhält er weiterhin von Andreas Geweiler, der mit den Spielern im athletischen Bereich arbeitet.

Und Denis Maksimovich unterstützt Thiemann im handballerischen Segment.

Nicht mehr zum Aufgebot gehört Rückraumshooter Michael Romanov. „Wir planen nicht mehr mit ihm“, sagt der HSG-Coach, obwohl er noch für die HSG Hunte-Aue Löwen spielberechtigt ist. Der 28-Jährige hat Ende vergangenen Jahres die heimische Region verlassen, hält sich derzeit in Russland auf, beschäftigt sich mit seiner beruflichen Zukunft und ist als Athletiktrainer tätig.

Der Abgang des Spielers mit der Nummer 13 wiegt schwer, denn er hatte bei der nach zwei Partien wegen Corona abgebrochenen Serie 2020/2021 durchaus beim Tabellensiebten überzeugt. Romanov kam auf 18 Tore, zeigte vor allem beim 37:27-Erfolg über den TuS Haren seine Klasse, traf gleich zwölfmal ins Schwarze.

Nicht nur wegen Roma-novs Weggang bemühen sich die Verantwortlichen der Löwen um Neuzugänge. „Wir sprechen noch mit dem einen oder anderen Spieler, suchen jemanden für den linken Rückraum und am Kreis. Sie sollten allerdings auch abwehrstark sein“, unterstreicht Thiemann, der künftig auch auf den Litauer Saulius Liutikas (34) verzichten muss, der aufgehört hat.

Der 69-Jährige beschäftigt sich derzeit auch mit der Planung der Saison-Vorbereitung, die sich nicht ganz so einfach gestaltet: „Das ist eine schwierige Situation.“ Es gibt neue Richtlinien, die Vorschriften werden den Inzidenzzahlen angepasst.

Vorbereitung mit Hindernissen

Die Spieler hatten sich bislang mit Trainingsaufgaben (Laufeinheiten) und über das Netz (Zoom) fit gehalten. Wenn es bald wieder losgeht, erfolgt bei der HSG Hunte-Aue Löwen eine zweigeteilte Vorbereitung. In den ersten sechs Wochen stehen vor allem Kraft und Ausdauer auf dem Programm. Allerdings soll nach der langen Pause auch der Ball bereits zum Einsatz kommen, denn an ihr Spielgerät müssen sich die Handballer erst wieder gewöhnen. Danach geht’s in die Sommerpause. In der zweiten Phase wird dann gezielt auf den Saisonbeginn hingearbeitet. Das erste Punktspiel steigt am 18./19. September.

Die Barnstorfer hatten in der Vergangenheit immer wieder Tests gegen Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen absolviert. Das wird diesmal jedoch schwierig, denn in NRW ist der erste Spieltag bereits für das erste September-Wochenende (4./5.) terminiert.

Eines ist klar: Alle Barnstorfer sehnen den Trainings- und Spielbetrieb herbei.  

Derzeitiger Kader der HSG Hunte-Aue Löwen

Tor: Donatas Biras, Frederik Hohnstedt, Ben Garrels; Linksaußen: Patryk Abram, Marco Uffenbrink, Finn Semper; linker Rückraum: Stefan Beljic, Kamil Chylinski; Rückraummitte: Marko Pernar, Luis Lengauer; rechter Rückraum: Jan Linné, Yury Pishchukhin; Rechtsaußen: Kevin Heemann, Kreis: Cedric Quader, Oliver Born.

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