Stuhrs Offensivmann erzielt Traumtor beim 4:1-Triumph in Seckenhausen

Rogalla haut richtig einen raus

Stuhrs Rene Rogalla (rechts) war gestern nicht zu bremsen. Der 25-Jährige erzielte zwei Tore und bereitete eins vor. - Foto: Flügge
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Stuhrs Rene Rogalla (rechts) war gestern nicht zu bremsen. Der 25-Jährige erzielte zwei Tore und bereitete eins vor.

Seckenhausen - Von Arne Flügge. Als der Abpfiff ertönte, ließ sich Rene Rogalla erstmal der Länge nach auf den Rasen plumpsen und pustete kräftig durch. „Kaputt aber glücklich“, keuchte der Außenstürmer von Fußball-Bezirksligist TV Stuhr auf die Frage nach seinem Befinden. Mit zwei Toren und einer Torvorlage hatte der 25-Jährige großen Anteil am 4:1 (3:0)-Sieg seiner Mannschaft im Derby der Fußball-Bezirksliga bei der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst gehabt.

Keine Frage, unterm Strich war dieser Erfolg auch in der Höhe verdient, weil Stuhr Fehler der Gastgeber gnadenlos bestrafte und die eigenen Chancen eiskalt nutzte. „Aus fünf Möglichkeiten in der ersten Halbzeit haben sie drei Tore gemacht“, seuftze TSG-Trainer Dirk Hofmann: „Da war fast jeder Schuss drin.“ Auch Stuhrs Trainer Stephan Stindt freute sich über die Hohe Effektivität im Abschluss: „Wir hatten heute eine super Chancenverwertung. Außerdem waren wir richtig griffig. Wir wollten diesen Sieg unbedingt.“

Zu der Rogalla seinen Teil beitrug. Nachdem sich beide Mannschaften in den ersten 20 Minuten noch auf Augenhöhe begegnet waren und kaum etwas zugelassen hatten, schlug Stuhr in der 25. Minute eiskalt zu: Adrian Herrmann passte nach einer tollen Balleroberung nach rechts raus zu Timo Wetjen, und dessen Flanke hämmerte Rogalla volley in die Maschen. „Und das auch noch mit rechts“, grinste der Linksfuß. Ein Traumtor, von dem selbst TSG-Trainer Hofmann schwärmte: „Das war super herausgespielt und lässt bei einem Fußball-Liebhaber die Herzen höher schlagen.“ Allerdings ärgerte Hofmann natürlich der vorangegangene Ballverlust: „Und dann machst du den nächsten Fehler, und es steht 0:2.“ Wiederum der Torschütze: Rene Rogalla. Der Außenstürmer nahm eine Ballverlängerung von Riccardo Azzarello auf, marschierte aufs Tor zu und vollstreckte mit einem strammen Schuss ins lange Eck (28.)

Ein Doppelschlag, der Stuhr nun die nötige Sicherheit und Souveränität gab, der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst aber ziemlich zusetzte. Denn es kam noch schlimmer. In der 34. Minute setzte sich Rogalla über links fein durch, sein Querpass erreichte Timo Wetjen, der den Ball zum 3:0 über die Linie drückte. Drei Tore in neun Minuten – das hatte hohen Unterhaltungswert. Freilich weniger für die Gastgeber. „Mit dem Tor war die Partie entschieden“, sagte Hofmann.

Kurz nach der Pause jagte Stuhrs Fynn Rusche einen Foulelfmeter über das Tor (48.), zwei Minuten später aber nahm Azzarello eine feine Freistoßflanke von Rusche auf und markierte das 4:0 (50.). Seckenhausen – und das ist beachtlich – steckte den Kopf angesichts des klaren Rückstands nicht in den Sand. „Die zweite Halbzeit hat mir gut gefallen“, sagte Hofmann, „die Jungs haben sich gewehrt und nicht abschießen lassen. Darauf können wir aufbauen.“ Zumal Seckenhausen in der Schlussphase auch Chancen kreierte. Zunächst scheiterte Nico Kiesewetter an TVS-Keeper Kevin Keßler (80.), ehe Steffen Züdel einen Kopfball freistehend neben das Tor setzte (86.). In der 88. Minute schaffte Philip Kleingärtner danndoch noch den Anschlusstreffer zum 1:4.

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