Schwarmer Triathletin ging angeschlagen in die WM – Platz 22 in der Altersklasse 50

Rösner vermisst den „Tiger im Tank“

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Gesine Rösner absolvierte die drei Runden im Hyde-Park in 45:23 Minuten.

Kreis-Diepholz - SCHWARME/LONDON · Als jetzt die Triathlon-Weltmeisterschaften in London über die Bühne gingen, war unter den mehreren tausend Athleten auch die Schwarmerin Gesine Rösner am Start. „Es war ein Riesenspektakel, ein toll organisiertes, riesiges Triathlonfest“, schwärmte Coach Peter Rösner.

Maren Rösner, die bei den WM-Titelkämpfen über die Sprint-Distanz starten wollte, musste kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Gesine und Maren Rösner hatten sich beide vierzehn Tage vor ihrem Saisonhöhepunkt einen fieberhaften grippalen Infekt zugezogen, von dem sich insbesondere Maren nicht mehr rechtzeitig erholte. Gesine Rösner konnte zwar starten, war durch die Krankheit aber mit Trainingsrückstand angereist.

Rösner ging in der Olympischen Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 km Radfahren, zehn km Laufen) an Start. Doch durch den Temperatureinbruch (acht Grad Celsius Außentemperatur und 15 Grad Celsius Wassertemperatur) war der Veranstalter nach internationalen Reglement verpflichtet, die Schwimmstrecke auf 750 Meter zu verkürzen. Dennoch froren die Athleten bereits vor dem Start um die Wette. Nach 750 Metern verließ Rösner nach 14:27 Minuten – im Mittelfeld liegend – das Londoner Wasser.

Das Radfahren erfolgte auf einem 20 Kilometer langen Wendepunktkurs um den Hyde-Park, entlang von Buckingham Palace, Trafalgar Square, einige Kilometer entlang der Themse bis zum London Tower, wo sich der Wendepunkt der Radstrecke befand. Aufgrund der extrem widrigen Witterungsbedingungen entschloss sich Rösner zu einer defensive Fahrweise. Nach 1:13:55 Stunde stellte sie ihr Rad in der Wechselzone ab, um auf ihre zweite Paradedisziplin zu wechseln. Doch hier spürte Rösner vor allem ihren Trainingsrückstand: „Es fehlte irgendwie der Tiger im Tank “, analysierte Trainer Rösner. In 45:23 Minuten absolvierte sie die drei Runden rund um den See im Hyde-Park. So erreichte sie schließlich nach 2:21:52 Stunden das Ziel und wurde damit auf Rang 22 in der Altersklasse 50 die beste deutsche Athletin.

„Unter regulären Bedingungen wären wir mit dem Abschneiden und den erzielten Zeiten nicht zufrieden gewesen, so Trainer und Ehemann Peter Rösner: Doch in Anbetracht der widrigen Bedingungen sind wir zufrieden, dass wir heil und mit passablem Ergebnis diese Weltmeisterschaft absolviert haben.“

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