Beruflich „sehr eingespannt“

Rodewalds Paukenschlag in Wagenfeld

Die Vorbereitung zieht Jörg Rodewald noch durch, dann benötigt der TuS Wagenfeld einen neuen Trainer.
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Die Vorbereitung zieht Jörg Rodewald noch durch, dann benötigt der TuS Wagenfeld einen neuen Trainer.

Wagenfeld – Extrem bittere Pille für Fußball-Bezirksligist TuS Wagenfeld: Zum 1. August legt Trainer Jörg Rodewald sein Amt beim Südkreis-Verein nieder und hinterlässt eine große Lücke.

TuS-Spartenleiter Mark Wiedemann bezeichnet den Abgang des renommierten Übungsleiters sogar als „Katastrophe. So ein kompetenter Coach wie Jörg ist kaum gleichwertig zu ersetzen. Gerade sein Umgang mit jungen Talenten war vorbildlich, und auch menschlich hat es zwischen Jörg und uns immer super gepasst. Wirklich schade, dass er uns verlässt.“

Auch Rodewald bedauert seinen Rückzug, liefert hierfür indes eine nachvollziehbare Erklärung. „Ich bin bei der Kriminalpolizei als Kommissar einfach zu sehr eingespannt. Der Beruf steht nun mal an erster Stelle. Vielleicht hätte ich meine Trainertätigkeit noch irgendwie unterbringen können, aber halbe Sachen waren noch nie mein Ding. Das wäre Wagenfeld gegenüber unfair gewesen“, führte Rodewald aus: „Deshalb habe ich lieber vor der Saison meinen Entschluss bekanntgegeben. So hat der Verein genügend Zeit, um einen Nachfolger zu finden. Und die Vorbereitung ziehe ich mit den Jungs selbstverständlich auch noch mit vollem Einsatz komplett durch.“

Das ist ein im positiven Sinn total fußballverrückter Verein. Leider betrug jede Fahrt zum Training über eine halbe Stunde und meine Arbeit wurde immer mehr.

Wagenfelds scheidender Trainer Jörg Rodewald

Natürlich erfreulich für den TuS, der so in Ruhe auf Trainersuche gehen kann. Erste Gespräche soll es wohl dabei auch bereits gegeben haben, doch spruchreif ist laut Wiedemann noch nichts: „Das machen wir in aller Sorgfalt. Ein Schnellschuss bringt ja nichts. Hoffentlich finden wir wieder so einen tollen Typ wie Jörg. Wir werden ihn vermissen und wünschen ihm wirklich nur das Beste.“

Rodewald seinem zukünftigen Ex-Club ebenfalls. „Mir hat meine Tätigkeit in Wagenfeld riesigen Spaß gemacht. Das ist ein im positiven Sinn total fußballverrückter Verein. Leider betrug jede Fahrt zum Training über eine halbe Stunde und meine Arbeit wurde immer mehr. So machte es auf Dauer keinen Sinn. Aber ich habe mir fest vorgenommen, häufiger mal bei Heimspielen zuzuschauen. Wagenfeld und der gesamte Kreis Diepholz waren für mich eine tolle Erfahrung.“

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