Landesligist besiegt TSV Krähenwinkel/Kaltenweide 1:0

Rittmeyer beschert Wetschen „Dreier“

Ging im Mittelfeld keinem Zweikampf aus dem Weg: Wetschens Aljoscha Wilms (l.), der sich hier gegen Krähenwinkels Lukas Schorler am rechten Flügel behauptete und den Ball vors Tor flankte.
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Ging im Mittelfeld keinem Zweikampf aus dem Weg: Wetschens Aljoscha Wilms (l.), der sich hier gegen Krähenwinkels Lukas Schorler am rechten Flügel behauptete und den Ball vors Tor flankte.

Wetschen – Er zog sich in der Anfangsphase eine Zerrung im rechten Oberschenkel zu, biss die Zähne zusammen und hielt bis zum Schluss durch: Sören Sandmann, Mannschaftskapitän beim Landesligisten TSV Wetschen, freute über einen 1:0 (1:0)-Sieg im Verfolgerduell über den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. Die Gastgeber eroberten vor 100 Zuschauern am Samstag zumindest für einen Tag die Spitze.

„Das ist schon glücklich“, gestand der 32-jährige Sandmann und nannte den Schlüssel zum Erfolg: „Wir haben mit einem guten Torhüter Tim Becker hinten sicher verteidigt. Das war vom Kollektiv her super.“ Auch Wetschens Trainer Oliver Marcordes strahlte: „Kämpferisch haben wir alles reingeworfen, der Teamgeist stimmte. Wir haben sicherlich Glück gehabt, denn spielerisch war der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide die bessere Mannschaft.“ Egal: Der TSV Wetschen untermauerte mit dem vierten „Dreier“ im vierten Heimspiel seine Stärke auf dem kleinen Platz.

Bei der Heimmannschaft rutschten Außenverteidiger Kevin Diekmann, Zehner Kevin Reinking und Offensivmann Ricardo Tenti in die Anfangsformation. Die körperlich robusten Gäste besaßen in den Anfangsminuten eine gute Konterchance nach einem Pass von Marlon Pickert, aber Jannis Neugebauer zielte am langen Eck vorbei (3.). Die Wetscher fanden schwer ins Spiel hinein, waren zu sehr mit Defensivaufgaben beschäftigt. Mit einem Diagonalball leitete Reinking die Führung ein: Die Kugel landete bei Torge Rittmeyer. der 21-Jährige „vernaschte“ Oliver-Otto Pfeuffer und jagte die „Pille“ platziert zum 1:0 (19.) ins kurze Eck. Dieses Tor gab Sicherheit. Glück hatten die Blau-Gelben, als Neugebauer die Kugel auf die Latte bugsierte (23.).

In der Folgezeit neutralisierten sich beide Teams, obwohl die „Krähen“ im Spiel nach vorn Vorteile besaßen. In der Vierer-Abwehrkette machten die beiden TSV-Innenverteidiger Sandmann und Lennart Kruse einen guten Job. Das galt aber auf der anderen Seite auch für die Innenverteidiger Alexander Dosch und Florian Houck.

Nach dem Wechsel griffen die „Krähen“ weiter an, doch weder Patrick Schuder (schoss daneben/58.) noch Marcel Kunstmann (Kruse klärte zur Ecke/61.) und Tim Hübner (Kopfball neben das Tor/73.) nutzten ihre Chancen. „Spielt konsequenter, macht die Bälle fest!“, forderte Marcordes seine Mannen von der Seitenlinie auf. Die Hausherren zeigten Biss, gaben keinen Ball freiwillig her. Vor allem Wetschens rechter Verteidiger Finn Raskopp grätschte immer wieder, entschied das Gros der Zweikämpfe für sich.

Beleidigung: Dosch sieht Rote Karte

In der Schlussphase wurde es hektisch. Moritz Raskopp lag nach einem Foul am Boden. Marcordes forderte den 20-Jährigen auf, liegen zu bleiben. Das passte Krähenwinkels Kapitän Alexander Dosch nicht, er beleidigte den 40-jährigen Coach, sagte zu ihm: „Du bist ein Vollidiot.“ Das hörte Schiedsrichterassistent Kevin-Noah Traemann (TuS Sudweyhe) und gab Referee Mirel-Ioan Arghir (SV Dreye) ein Zeichen. Nach kurzer Beratung schickte der Unparteiische Dosch mit der Roten Karte vom Platz (83.). In Unterzahl warf der Tabellendritte alles nach vorn, hatte noch eine weitere Möglichkeit durch Lukas Schorler, doch der 21-Jährige zielte neben den Kasten (87.). Sogar Krähenwinkels Torwart Andre Pigors ging mit nach vorn. Glück hatte er, als der eingewechselte Steffen Winkler in der ersten Minuten der Nachspielzeit einen Ball abfing, ihn dann überhastet neben den leeren Kasten schoss.

Spieler des Spiels: Sören Sandmann

Wetschens angeschlagener Kapitän räumte hinten konsequent auf, erwies sich als zweikampfstark, hatte ein gutes Stellungsspiel und spielte mehrere lange Bälle.

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