Neuer Trainer des TSV Wetschen soll aber nur den Ist-Zustand bewahren

Ripke fühlt den Reiz

Kreis-Diepholz - WETSCHEN (mbo) · Franz-Josef Ripke trainiert ab der Saison 2010/2011 den Fußball-Bezirksligisten TSV Wetschen und ist dann Nachfolger des auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Horst Meins. Klaus Recker, Vorsitzender des TSV Wetschen, wurde sich schnell mit dem in Damme wohnenden B-Lizenz-Inhaber einig: „Der persönliche Draht hat gleich gepasst. Vom Fachlichen her waren wir von ihm sowieso überzeugt.“ Die Zusammenarbeit ist zunächst einmal auf zwei Jahre festgelegt.

Im Mannschaftsrat des TSV Wetschen war Franz-Josef Ripke erste Wahl. Kapitän Benjamin Priesmeier kennt den 55-Jährigen bereits aus der gemeinsamen Zeit beim TSV Brockum. „Franz-Josef Ripke hat nicht nur fachlich alles drauf, sondern passt auch menschlich zu uns“, unterstreicht der 25-Jährige.

Der als Hausmeister an der Grundschule Damme tätige Ripke kann auf eine bewegte Karriere als Spieler und Trainer zurückblicken. So absolvierte er vier Bundesliga-Partien für Werder Bremen (1973/74 und 1974/75) und stürmte später für den Oberligisten SV Meppen. Anschließend fungierte er als Spielertrainer bei RW Damme, coachte danach den BV Quakenbrück und SV Holdorf. Anschließend war er zwölf Jahre beim Kreisligisten TSV Brockum, ehe er eine Serie beim Bezirksoberligisten SV Emstek arbeitete.

Nach einer halbjährigen Pause sprang Franz-Josef Ripke im Dezember 2009 als Feuerwehrmann beim abstiegsgefährdeten Vechtaer Kreisligisten SV Handorf-Langenberg ein. Hier will er sich mit dem Klassenverbleib verabschieden.

Der leidenschaftliche Trainer hat nach seinem Weggang beim TSV Brockum den Fußball im Kreis Diepholz weiter verfolgt. „Sicherlich ist das eine reizvolle Aufgabe, zumal ich einige Spieler beim TSV Wetschen kenne. Auf alle Fälle bin ich froh, in

nPreuß hört auf,

nFranz tritt kürzer

der Bezirksliga arbeiten zu können“, sagt der künftige Coach. Er schaute sich am vergangenen Sonnabend in Rehden das Bezirksliga-Nachbarschaftsduell an.

Höhere Ziele als einen Platz im oberen Mittelfeld strebt der Südkreisverein nicht an. „Das ist das Ende der Fahnenstange, wir wollen mit dem TSV Wetschen weiter in der Bezirksliga spielen“, gibt Klaus Recker die Marschroute vor.

Horst Meins bleibt dem TSV Wetschen nach drei Serien als Trainer in anderer Funktion erhalten. Der 41-Jährige soll sich als sportlicher Leiter um den Herren-Bereich kümmern. Einen neuen Co-Trainer muss sich die „Erste“ noch suchen, denn Torsten Preuß steht aus familiären Gründen nach der Serie nicht mehr zur Verfügung. Das Gros der Spieler macht weiter. Mittelfeldakteur Oliver Marcordes verlässt den Verein, und Leistungsträger Sascha Franz tritt kürzer (sein Pass bleibt aber beim TSV Wetschen). Da Defensivakteur Yalcin Housein demnächst die Abendschule besucht, steht der 22-Jährige nicht mehr regelmäßig zur Verfügung.

Die Wetscher werden sich in Absprache mit Franz-Josef Ripke um Neuzugänge bemühen. Bereits Mitte Juni will der „Neue“ mit der Saisonvorbereitung starten.

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